„The Voice of Germany“: Jülicher Talent steht auf der großen Bühne

Von: jago
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Am Donnerstag wird es für den Jülicher Can Yalin ernst. Er betritt die große Bühne der Talent-Show „The Voice of Germany“. Foto: Pro Sieben/Claudius Pflug
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Am Donnerstag wird es für den Jülicher Can Yalin ernst. Er betritt die große Bühne der Talent-Show „The Voice of Germany“. Foto: G. Jagodzinska

Jülich. „A new star is born“, kommentierte die Jury 2014 im Verlauf des Wettbewerbs „Jülich hat Talente“ den Auftritt von Can Yalin, der mit einer gefühlvollen Interpretation des Songs „All of me“ von John Leggend sein großes Talent unter Beweis stellte.

„Wenn ich für irgendeine lokale Veranstaltung Can als Act ankündige, ist die Vorfreude stets riesengroß“, bestätigt die Inhaberin der „agentur 85“, Stefanie Nobis, die den sympathischen 18-Jährigen Jülicher unter die Fittiche genommen hat. Nun hat Can Yalin den ersten Schritt von der lokalen auf die nationale Showbühne gemeistert.

Bei der Vorauswahl zur Teilnahme an der fünften Staffel von Deutschlands beliebtester Musikshow „The Voice of Germany“ überzeugte er im Ansturm von mehreren Zehntausend Bewerbern die Vocal-Coaches, also die Gesangstrainer, und bekam die heiß begehrte Zulassung zu den „Blind Auditions“.

Beim Gespräch mit unserer Zeitung blickte das Musiktalent zurück auf die Sekunden vor der Entscheidung. Im Wechsel zwischen den heißen Außentemperaturen in Berlin und der Klimaanlagenluft hatte er sich zwei Tage vor seinem Termin eine Erkältung zugezogen und die Nacht schlaflos auf dem Hotelzimmer verbracht.

Krank und müde war er am Morgen seines Vorcastings im Warteraum vor dem Studio fast eingeschlafen: „Ich hab‘ gedacht: Was machst du hier noch? Das schaffst du nie, du kommst doch niemals weiter.“ Und dann ging es auf die Bühne zum Vorcasting. „Ich hab‘ mich geirrt, ja, ich hab‘ es geschafft“, erzählt er. Die Erinnerung an den Moment, in dem das Weiterkommen zur Gewissheit wurde, weckt erneut die Emotionen bei dem sensiblen Sänger, über sein Gesicht huscht wieder das staunende Lächeln des Jungen, dessen Traum sich erfüllt.

Klavier, Gitarre und Schlagzeug

Can Yalin ist Musiker durch und durch, über das Klavierspielen wurde er Mitglied in der Schulband seines Freunds, mit dem er seit Jahren Musik macht. Heute beherrscht der 18-Jährige außerdem Gitarre und Schlagzeug und komponiert und textet eigene Songs. „Früher wollte ich Musik zu meinem Beruf machen“, verrät er. Was daraus wird, steht in den Sternen. Can hat „bei ‚The Voice‘ die Erfahrung gemacht, dass es sehr schwer wird, als Musiker groß raus zu kommen“.

Er ist den Coaches dankbar für viele wertvolle Tipps, wie etwa „man verdient zwar viel Geld, hat aber nie so richtig Zeit für die Familie“. Der junge Jülicher ist in seiner Zukunftsplanung realistisch genug, nicht auf das Stardasein im Rampenlicht zu bauen, sondern sucht eine Ausbildungsstelle im Managementbereich.

Sollte sein Traum jedoch wahr werden, würde er ihn gerne und mit ganzem Herzen leben. Donnerstagabend wird Can Yalin nervös sein, er wird Lampenfieber haben, wenn er die Bühne zur „Blind Audition“ betritt. Die Coaches Stefanie Kloß, Andreas Bourani, Rea Garvey, Smudo und Michi Beck werden genau zuhören bei seiner Interpretation von Whitney Houstons „I Look To You“.

Sollte dann einer der Juroren den berühmt-berüchtigten roten Buzzer-Knopf drücken, geht die Reise weiter für Can Yalin. Dann hat er die nächste Runde erreicht, in der es mit 17 Talenten pro Team in die „Battles“ geht. Sollte am Donnerstag Endstation sein, bricht für Can keine Welt zusammen, dann wird er sich an eine Zeile aus seinem „Jülich hat Talente“-Lied „All Of Me“ erinnern: „Even when I loose I‘m winning“, selbst wenn ich verliere, gewinne ich.

Die Sendung wird am Donnerstag ab 20.15 Uhr auf ProSieben ausgestrahlt.

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