„The Glory Gospel Singers“: Ein mitreißender und bewegender Abend

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Ihre Freude an der Musik und der Botschaft ist ansteckend. Auch in Aldenhoven wollen „The Glory Gospel Singers“ ihr Publikum mitreißen. Foto: Agentur Muhsik, Köln/ Tomy Badurina

Aldenhoven. Die New Yorker Gruppe „The Glory Gospel Singers“ präsentiert am Samstag, 21. Januar, um 19 Uhr in der evangelischen Kirche in Aldenhoven das Programm „One of the Finest Gospel Shows“, mit dem sie dem Publikum einen unvergesslichen Abend bereiten wollen.

In ihren bunten Roben und mit ihrem kraftvollen Gesang füllen sie den Altarraum und die Kirche völlig aus. Man spürt es, sie sind nicht zum ersten Mal in Deutschland. Seit 20 Jahren begeistert die Gruppe unter der Leitung der charismatischen Phyllis McKoy Joubert das deutsche Publikum. Dieser herausragende Chor, wurde durch zahlreiche Konzerte in Japan, Europa und Skandinavien sowie verschiedene Fernsehauftritte bekannt.

Überall hinterlassen „The Glory Gospel Singers“ fröhlich lachende und berührte Menschen und ernten Beifallstürme. Ihre besondere Ausstrahlung macht dieses Ensemble zu einem der in Deutschland am meisten gefragten Gospelchöre.

Auf dem Programm stehen die beliebten Gospel-Klassiker wie „Soon Ah Will Be Done“, „Sometimes I Feel Like A Motherless Child” oder „Amazing Grace“. Karten gibt es im Vorverkauf bei der Evangelischen Kirchengemeinde Aldenhoven, Schreibwaren Rosa Bielitza in Aldenhoven, Buchhandlung Fischer in Jülich. Karten kosten im Vorverkauf 19,90 Euro / Abendkasse 22 Euro. Einlass und Abendkasse ist ab 18 Uhr .

Die Geschichte der „Glory Gospel Singers“ beginnt 1995. Seither castet und managed die charismatische Leiterin Phyliss McKoy Joubert die Sängerinnen, Sänger und Keyborder aus den USA und Kanada.

1996 betraten die „Glory Gospel Singers“ auf Einladung von Otto Coen, einem der führenden deutschen Kirchenkonzertveranstalter, die Kirchen und Konzerthallen Deutschlands. Mit ihren faszinierenden Stimmen begeistern sie mittlerweile ihr Publikum in ganz Europa. Insbesondere fiebern jedes Jahr im Sommer die französischen Fans den renommierten Tourneen an der Atlantikküste und der Côte d’Azur entgegen.

Auch auf anderen Kontinenten versprühen die Glory Gospel Singers ihr Talent. Eine jährliche Tournee in Japan gehört zum festen Bestandteil ihrer Konzertreisen.

Mal leise, mal laut, aber immer dynamisch und voll überbordender Lebensfreude und Energie überbringen die Glory Gospel Singers in ihren Songs ihre musikalische Botschaft: inspiriert durch ihren tief verwurzelten Glauben, bewegen und begeistern sie ihr Publikum.

Die herausragende Stimmen, packenden Rhythmen und die inbrünstigen Kraft der Gospel-Songs und Spirituals wirken geradezu ansteckend auf die Zuhörer. Sie werden ein Teil der „Gospel-Community“.

Um zu den Wurzeln des Gospelgesangs zu gelangen, betrachtet man die christliche, im 17. Jahrhundert entstandene Liedgattung Negro Spiritual. Die Inhalte solcher Spirituals umfassen größtenteils religiöse Themen sowie Erzählungen von dem ergreifenden Leben der Sklaven. Diese Analogie half den afroamerikanischen Sklaven Trauer und Leid zu verarbeiten.

Das wohl bekannteste Lied aus diesem Genre „Go Down Moses“ begeistert immer wieder jede Art von Publikum. Es erzählt die alttestamentliche Geschichte des Volkes Israel, das in Ägypten in Gefangenschaft war und erlöst wurde.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts begannen die schwarzen Christen sich von den weißen Gemeinden zu lösen und eigene Kirchengemeinden zu organisieren. Sie übernahmen zwar gewisse Formen des Gottesdienstes der Weißen, doch gewann die Musik eine viel größere Bedeutung. So war es ihnen möglich, eigene Erfahrungen und ihr kulturelles Erbe in den Gottesdienst einzubeziehen.

Die afrikanischen Rhythmen und Gebräuche wie Händeklatschen, Tanzen und Fußstampfen fanden Eingang in die Liturgie. Reigentänze wurden vor der Kirche getanzt und die Gemeinde nahm aktiv an der Liturgie teil. Der Priestervortrag der biblischen Geschichten und des Evangeliums wurde damit belebt.

Das, was wir heute oft vereinfachend Gospel-Musik nennen, setzt sich bei genauerer Betrachtung aus drei verschiedenen aber miteinander verwandten Kirchenliedformen zusammen: den frühen protestantischen Hymnen, den schwarzen Spirituals und den Gospel-Songs.

Letztere entstanden erst Anfang des 20. Jahrhunderts in den schwarzen Ghettos der amerikanischen Großstädte durch die Verschmelzung von Kirchenliedern mit dem Blues und dem Jazz. Gospel-Songs sind lebendiger, swingender und somit eine moderne, großstädtische Form der religiösen Musik der Schwarzen.

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