Jülich - „The Chambers“ bieten Werke von Vivaldi bis Beatles

„The Chambers“ bieten Werke von Vivaldi bis Beatles

Von: rb
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Die Stimmführer und Solisten des Symphonieorchesters, die in der Formation als „The Chambers“ auftreten. Foto: R. Blanche

Jülich. Zu einem wirklichen Höhepunkt im Veranstaltungskalender der Jülicher Schlosskapelle entwickelten sich in den letzten Jahren die Konzerte der Jungen Kölner Philharmonie, nicht erst seit gestern über eine herausragende Reputation sowie internationales Renommee verfügt.

Da war es nicht verwunderlich, dass auch am vergangenen Sonntag alle Plätze restlos ausverkauft waren, als „The Chambers“ in der Herzogstadt gastierten.

„The Chambers“ nennen sich die Stimmführer und Solisten jenes bekannten Symphonieorchesters, das bereits seit 2013 in dieser Formation zusammen auftritt. Feinste Sensibilität in Interpretation und Zusammenspiel, höchste technische Perfektion in der Instrumentenbeherrschung und beispielhafte solistische Virtuosität zeichnen das international besetzte und in Köln ansässige Ensemble aus. Freuen durften sich die zahlreichen Musikfreunde über ein bunt gemischtes musikalisches Menü mit Werken, die von Antonio Vivaldi über Johann Sebastian Bach, Alexander Kononov bis hin zu den Beatles reichte.

Jugendliche Spielfreude und engagierter Einsatz sorgten dafür, dass der musikalische Funke gleich zu Beginn auf das begeisterte Auditorium übersprang. Die Aufführenden Artem Kononov, Alexander Dimcevski, Eryu Feng, Adrian Fernandes (jeweils an der Violine), Jinyong Hwang (Viola), Vladislav Trukhan (Cello), Mark Gertsel (Bass), Diego Garcia Conde (Flöte) und Toghrul Huseynli (Cemballo) versetzten das Publikum gleichsam in einen Rausch.

Und so endete dieses rundum gelungene Konzerterlebnis mit lange anhaltendem Applaus, der als Beweis dafür diente, dass man in Jülich voller Vorfreude auf ein baldiges Wiedersehen mit den Kölner Musikern blickt, die einst an die Cote D‘Azur reisten, um dort unter freiem Himmel aufzuspielen und dort von Cary Grant entdeckt wurden. Selbiger lud sie bei der Gelegenheit kurzerhand ein, beim Filmfestival in Cannes zu spielen.

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