Test bestanden: „Höhner” fliegen über Jülich nach Shanghai

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Ausgelassene Stimmung: Begeistert geht das Publikum unter dem Zeltdach im Jülicher Brückenkopf-Park mit. Foto: Krol

Jülich. Na, wenn das kein Heimspiel war: Nachdem die Kölner Kultband „Die Höhner” nun schon zum siebtenmal in Jülich zu Gast war, wussten sie, was sie im Brückenkopf-Park erwartete. Die zahlreichen Fans enttäuschten die Musiker nicht. Die Stimmung war wieder grandios. Doch dieses Mal war es anders.

Pünktlich um 18 Uhr standen die fünf Männer um Frontmann Henning Krautmacher auf der Bühne, denn schließlich sollte es, wie stellvertretender Parkchef Hajo Bülles betonte, ein familienfreundliches Konzert werden und dank der frühen Uhrzeit auch Kinder die Gelegenheit haben, daran teilzunehmen.

Aus nächster Nähe

Direkt vor der Bühne war deshalb auch ein Bereich abgesperrt worden, in dem die zahlreichen jungen Zuschauer ihre Idole aus nächster Nähe erleben konnten. Und noch etwas war anders. Die Höhner sprechen mittlerweile chinesisch und testeten ihre neu gewonnenen Sprachkenntnisse am Jülicher Publikum.

Chinesisch auf Kölsch, selbstverständlich. „Aus Peking-Enten werden so zusagen Shanghai-Hühner”, meinte Henning Krautmacher am Rande des Konzertes und so hieß es dann zur Abwechslung einmal „Dat zia ici lai” auf Kölsch übersetzt „Da simmer dabei” oder „Dshen hao schöni schöni” frei nach den Höhnern „Schön dat du do bes”. Doch nicht ohne Grund startete die Band diesen Testlauf.

Mitte des Monats werden Henning Krautmacher, Hannes Schöner, Janus Fröhlich, Peter Werner, John Parsons und Jens Streifling zu einer zehntägigen Tournee durch das Reich der Mitte aufbrechen mit Stationen in Shanghai und Peking. Bei der Eröffnung des NRW-Pavillons bei der Weltausstellung werden sie ihre Heimatstadt Köln vertreten.

Ganz besonders stolz sind sie darauf, dass sie als erste deutsche Band auf der chinesischen Mauer spielen dürfen. Zu diesem Zweck haben sie eigens ein chinesisches Volkslied eingeübt. „Mo Li Hua” (Jasminlied) wird dort ertönen.

In Jülich zumindest kamen sie mit ihren nicht ganz ernst zunehmenden Ausflug in die chinesische Sprache gut an und sicherlich wird man in dieser Richtung auch etwas Neues für die kommende Session erwarten dürfen.
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