Territorialpolitik im Herzogtum: Spielball der Mächte?

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Dirck Volkertsz Coornhert nach Maarten van Heemskerk, Der Kniefall Herzog Wilhelms V. von Jülich-Kleve-Berg vor Kaiser Karl V. in Venlo 1543, Kupferstich, 1556. Foto: Museum Zitadelle Jülich

Jülich. Im Rahmen des Mittwochsclubs von Jülicher Geschichtsverein 1923 und Museum Zitadelle Jülich findet in der Schlosskapelle der Zitadelle Jülich ein weiterer Vortrag statt. Dr. Stefan Gorißen (Bielefeld) referiert am Mittwoch, 31. August, um 19.30 Uhr über das Thema „Spielball der Mächte? Faktoren jülich-bergischer Territorialpolitik im 16. und 17. Jahrhundert“.

Für fast 100 Jahre bestand im 16. Jahrhundert mit den vereinigten Herzogtümern Jülich-Berg und Kleve-Mark am Niederrhein ein größeres Territorium, das jedoch zu Beginn des 17. Jahrhunderts wieder auseinanderbrach.

Territorialpolitik war dabei nicht nur von den Unwägbarkeiten der dynastischen Erbfolge abhängig, sondern immer auch eingebunden in die vielfältigen machtpolitischen Interessen der europäischen Großmächte.

Der Vortrag, der im Rahmen des Festprogramms „Wilhelm 500“ stattfindet, beleuchtet die Territorialentwicklung in Jülich-Berg im Kontext der europäischen Politik und fragt danach, wie die Formierung des Territoriums nach innen im Sinne der Festigung und des Ausbaus von Landesherrschaft gestaltet wurde.

Der Eintritt ist frei.

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