Jülich - Telekom-Klotz im Zentrum verschwindet zum größten Teil

Telekom-Klotz im Zentrum verschwindet zum größten Teil

Von: -vpu-
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Das Lehrerseminar bleibt in der Bastionstraße, die Telekom verabschiedet sich langfristig und hinterlässt ihre Technik im Untergrund. Ein Teil des Gebäudes wird abgerissen und durch Wohnbauten ersetzt. Foto: Uerlings

Jülich. Ein ziemlich großer Klotz in der Jülicher Innenstadt wird nach den Plänen des Immobilienprojektierers ftg (family trust GmbH, Köln) zu einem erheblichen Teil verschwinden. Die Rede ist vom Telekom-Komplex an der Bastion­straße, der sich bis zur Schützenstraße erstreckt. Ein Bereich des Flachbaus wird zur Lehrerausbildung im Nordkreis genutzt und soll bleiben.

Aber „die Telekom benötigt ihre Flächen langfristig nicht mehr“, sagte ein ftg-Sprecher im Ausschuss für Planung, Umwelt, Bauen, daher solle es eine „Anpassung“ geben. Darunter ist ein Abriss des Telekom-Teils zu verstehen, an dessen Stelle neue Wohngebäude errichtet werden sollen.

„Wir wollen dort etwas schaffen, was dem Umfeld gerechter wird“, sagte ein ftg-Vertreter aus Köln, nach dessen Angaben hat sein Unternehmen die Immobilie 2009 erworben und an den Telekommunikationskonzern vermietet. 2012 kam das Lehrerseminar als weiterer Mieter hinzu.

30 bis 40 Mietwohnungen

Die „monolithische Bauweise“ soll „etwas geöffnet“ werden – aus dem einen großen Telekom-Komplex werden nach den Plänen des Unternehmens dann zwei Gebäudeteile mit begrüntem Innenhof. Auf etwa 3000 Quadratmetern Fläche sind 30 bis 40 Miet- und Eigentumswohnungen geplant, hauptsächlich zwischen 50 und 80 Quadratmeter groß. Die technischen Einrichtungen der Telekom im Untergrund des Geländes bleiben bestehen. „Die Fundamente können wir nutzen. Vorn wollen wir neu bauen, hinten aufbauen“, erklärte der ftg-Vertreter. Der Ausschuss machte sich von dem Projekt ein konkretes Bild, denn die Gebäude-Planung wurde per Animationsfilm gezeigt. Nachfragen gab es vor allem nach Parkplätzen für künftige Mieter und Wohnungseigentümer. Sie sind laut ftg auf dem großen Grundstück vorhanden beziehungsweise nachweisbar. Einstimmig wurde der erste planungsrechtliche Schritt beschlossen: die Aufstellung eines Bebauungsplanes. Das Unternehmen hofft, mit der Realisierung des Baus 2019 beginnen zu können.

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