Jülich - Tausende feiern in Jülich vier Tage Erntedank

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Tausende feiern in Jülich vier Tage Erntedank

Von: ptj
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Die Open-Air-Erntedankmesse Sonntagvormittag mit großer Beteiligung spannte den thematischen Bogen von Ernte zu Dank beim Jülicher Fest. Foto: Jagodzinska
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Ein großes Publikum versammelt sich am Freitagabend zur Eröffnung auf der Bühne am Marktplatz, wo später „Cherry on Top“ unterhielt. Foto: Jagodzinska
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Der Deutz-Stationärmotor, Baujahr 1940, läuft nach einer mehrminütigen Vorbereitungszeit. Das Publikum ist sehr interessiert. Foto: Jagodzinska

Jülich. Ein großes Publikum versammelte sich bei noch annehmbaren Temperaturen am Freitagabend zur Eröffnung des Erntedankfestes der Jülicher Werbegemeinschaft vor der Bühne auf dem Marktplatz. Ute Werner als Werbegemeinschaftsvorsitzende und Wolfgang Gunia in Vertretung des Bürgermeisters eröffneten das Fest und stellten das Programm vor, das durch den Feiertag diesmal vier Tage dauerte.

Gunia bezog sich auf die Themenbegriffe „Ernte und Dank“ und betonte die Herausforderungen der Landwirte, für die es „kein richtiges Wetter gibt“. Werner spannte den Bogen zum Handel, der gewissermaßen „mit den Landwirten in einem Boot sitzt“. Denn die Kauflust bei Saisonwaren stünde in engem Bezug zum passenden Wetter.

Ebenfalls auf der Bühne stellte Bernd Schendzielorz, Präsident des Lions Clubs Jülich Juliacum, den clubeigenen Adventskalender mit sozialem Bezug vor. Ulrich Backhausen, Vorsitzender der Straßengemeinschaft Kleine Rurstraße/Grünstraße, präsentierte deren 12. Sammeltasse und nahm gleich etliche Reservierungen entgegen.

Satte drei Stunden spielte im Anschluss die stimmungsgeladene Showband „Cherry on Top“, die im Vorfeld von vielen Besuchern ausdrücklich gewünscht wurde. Lange fesselte sie die Gäste, die sich an Stehtischen inmitten der Getränke- und Speisemeile platziert hatten, mit ihrem modernen eingängigen Sound.

Obwohl am Sonntag, an dem traditionell die Geschäfte am Nachmittag ihre Pforten öffneten, das Wetter mit Wind und kleineren Regenschauern nicht ideal war, strömten doch viele Menschen in die City.

Ein schönes Bild bot sich am Samstag, als das Leben in der mit breit gefächerten Angebotsständen gesäumten Innenstadt vom Hexenturm bis zum Muttkratbrunnen pulsierte, das Marktgeschehen in der Düsseldorfer Straße inklusive.

Besonders viele Passanten blieben an der Auto- und Landmaschinenmeile auf dem Schlossplatz stehen, als Simon Roltz von der „IG Historische Landmaschinen Düren“ einen Deutz-Stationärmotor, Baujahr 1940, ankurbelte. Einige Kommentare von zuschauenden Männern blieben ihm während der Vorbereitung, die schon einige Minuten dauerte, nicht erspart. Ein breites Grinsen huschte über sein Gesicht, als Qualm sichtbar wurde und die Schwungräder sich drehten.

Parallel dazu wurden auch die übrigen ausgestellten Traktoren gestartet, darunter ein Lanz Bulldog aus 1943 – natürlich mit spektakulärem Vorglühprozedere. Das jüngste Exponat, ein roter Merckelbach-Trecker, wurde 1970 gebaut. Ansprechende Arrangements von Ernteerträgen, vor allem Sonnenblumen und die beliebten Kürbisse auf Strohballen, erinnerten an diversen Stellen im Stadtkern an den Anlass des Festes.

Hier und da waren sie an Informations- und Mitmachangebote für Kinder gekoppelt. Erwähnenswert ist der Erntewagen mit diversen Obst- und Gemüsesorten und passenden Accessoires um einen stilistischen Hexenturm von Josef Kratz am „Grünen Haus“.

Am Samstagabend rockte die Coverband „Schachmatt“ die Bühne, am Sonntagabend die Oldie-Band „Faltenrock“.

Als Pendant zu den Landmaschinen-Liebhaberstücken wurden als Eye-Catcher am Sonntag in der kleinen Rurstraße ein Formel 4-Rennwagen mit Motorradmotor einer 1000 Honda und ein auf die Technik eines Formel 3 umgebauter Formel Ford aus 1977 ausgestellt.

Den roten Faden zum Thema Ernte und Dank spannte am Sonntagsvormittag auf dem Marktplatz die besonders feierliche Open-Air-Erntedankmesse mit Aufnahme der neuen Messdiener.

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