Tausende bejubeln Aquanights in Jülich

Von: ptj
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Die Multimediashow „Aqua Night“ begeistert Tausende von Menschen am Wochenende im Brückenkopf-Park. Foto: Benjamin Jansen
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Viele Gäste campieren auf Decken und Liegen auf dem angeleuchteten „Apfelquadrat“ und haben einen guten Blick aufs Spektakel. Foto: Jagodzinska
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Mit kleinen Wasserspielen und Nebelschwaden geht das Event gut eineinhalb Stunden vor der eigentlichen Mutimediashow an den Start. Foto: Jagodzinska

Jülich. Begeistertes Raunen aus Tausenden von Kehlen und gelegentliche Jubelrufe waren am Wochenende bei der Multimediashow „Aquanights“ im Lindenrondell des Brückenkopfparks zu hören.

Aus dem mobilen 40 x 20 Meter-Becken mit 200 Kubikmetern Volumen entsprang eine fantastische Komposition aus Flammeneffekten, schillernden Bogenfontänen, Wasserrotationen, 35 Meter hohen „High Jets“ und klassischen „Moving-Lights“, die ihren Lichtstrahl in verschiedene Richtungen positionieren können. Synchron zu einer musikalischen „Reise um die Welt“ schossen die parallel in Linien arrangierten Effekte in den Himmel – und scheinbar über die Köpfe der Zuschauer hinweg.

„Der Hammer“, „Wunderschön“ oder „Dafür haben sich die weite Anreise und die lange Wartezeit gelohnt“, kommentierten Zuschauer das zwei Mal 25 Minuten dauernde harmonische Zusammenspiel aus Wasser, Hochleistungslasern, Video und Licht. Viele Gäste hatten schon einmal eine Multimediashow gesehen, aber meist „eine kleinere“.

„Bob, der Reiseleiter“, eine eigens zu diesem Anlass von „Aquanights“ entwickelte Comicfigur, führte inmitten der Wasserbewegungen durch die Reise um die Welt. Das auf den familienfreundlichen Park neu zugeschnittene Showevent startete geographisch von Afrika aus über Frankreich, Italien, Russland bis hin in den Orient und zurück nach Amerika. Überraschungseffekte wie stilistische Trommeln, eine Piratenflagge oder die Noten eines Geigers in den Effektlinien verblüfften das Publikum.

„Unsere Show haben schon 50.000 Leute gesehen. In der Region sind wir zum ersten Mal“, sagte Nils Kudla, Vertriebsleiter von „Syncronorm GmbH“, die wiederum gemeinsam mit der Lasertec-Showlaser GmbH mit dem Veranstalter „Mobile Water Effects Gmbh“ kooperiert. Bereitwillig räumte er die anfängliche Skepsis des Veranstalters mit Blick auf eine Kleinstadt ein. Die „sehr gute“ Resonanz von 2000 Tickets im Vorverkauf und die familiärere Atmosphäre in Jülich sorgten aber dafür, dass Kudla „mittlerweile relaxt“ ist. „Hier kommt man tiefer ins Gespräch, das macht Spaß“, freute er sich. Herzlich dankte er dem Parkmanagement, vor allem für die „ganz tolle Zusammenarbeit“ mit Dr. Dorothee Esser-Link, die die Großveranstaltung nach Jülich „gelockt“ hat. Kudla nannte ein für die Show notwendiges Stromanschlussvolumen von 360 kVA und setzte es mit der „Infrastruktur einen kleinen Stadt gleich“.

Den Zuschauern von „Aquanights“ rät er, nicht unbedingt gleich in der ersten Reihe Platz zu nehmen. Wie auf einer Kinogroßleinwand habe man im „Wasserschildkino“ den besten Blick von hinten. So hatten etliche Gäste, darunter viele Familien mit Kindern, auf Decken und Liegen auf dem Hang zum „Apfelquadrat“ oder gleich auf der Wiese Platz genommen, also außerhalb der abgesteckten Sitz- und Stehplatzfläche in größerer Nähe zum Wasserbecken. Relativ entspannt überbrückten sie die Wartezeit bis zum Beginn der Dämmerung gegen 21 Uhr, während ihre Kinder noch auf dem Spielplatz oder im Floßbecken verweilten.

Die Besucher nutzten die Parkgastronomie oder schöpften aus ihrem mitgebrachten Proviant. Erster Applaus war bereits eine halbe Stunde vor dem Spektakel vernehmbar, als Musik auf das Event einstimmte und sich später langsam pastellfarbener Nebel über dem Wasserbecken ausbreitete. Als das Wort „Ende“ mitten im nächtlichen Wasserschildkino zu lesen war, bekundeten viele Gäste ihr Bedauern, spendeten dann aber begeisterten Applaus.

Dem ersten Eindruck nach wird „Aquanights“ mit seiner vielfach bekundeten „Macht der Nacht“ in gewisser Hinsicht eine gelungene Komposition aus den beliebten Events „Sternenzauber“ und „Herbstlichtern“, nicht zum letzten Mal im Brückenkopf-Park zu sehen sein. Die aktuelle Show ist noch vier Mal zu sehen.

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