Tanztheater: Jugendmusical mit kritischem Unterton

Von: rb
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Heimspiel hatte das Ensemble des Tanztheaters Aldenhoven unter der Leitung von Iris Freudenthal mit dem Jugemdstück „What‘s Up - What‘s APP!“ in der Aldenhovener Franz-Vit-Halle. Foto: René Blanche

Aldenhoven. Kaum ein halbes Jahr ist es her, dass das Tanztheater Aldenhoven mit seinem Musical „What’s Up – Whats APP!“ im pädagogischen Zentrum in der Zitadelle eine glänzende Premiere feierte und viel Applaus bekam.

Unter der Leitung von Iris Freudenthal entstand ein farbenfrohes Musical, in dem sich die jungen Tänzerinnen und Tänzer auf ihre ganz eigene Art und Weise dem Thema „moderne Kommunikationsinstrumente und soziale Netzwerke“ nähern.

Wer in diesem Zusammenhang einen allgemeinen Lobgesang auf die neuesten Handymodelle befürchtete, wurde angenehm überrascht. Neben jugendlicher Technikbegeisterung, war auch eine kritische, sorgsam abwägende Sichtweise auf den Fortschritt im Rahmen der allgegenwärtigen Vernetzung erkennbar.

Nun wurde das Musical erneut aufgeführt, im Rahmen einer Benefizveranstaltung des Tanztheaters Aldenhoven, der Gemeinde Aldenhoven sowie der Gesamtschule Aldenhoven-Linnich (GAL). Alle Einnahmen des Abends sollten dem Flüchtlingskreis der Merzbachgemeinde zufließen, und so freute man sich über zahlreiche Besucher in der Franz-Vit-Sporthalle, die man vorher aufwändig und mit einigem Erfolg zur Konzerthalle umgestaltet hatte. Bühne, Licht- und Toneffekte erinnerten rein gar nicht mehr an das Innenleben einer Sporthalle.

Zur Freude der Gäste zeigte das Tanztheater Aldenhoven einmal mehr, was in ihm steckt. Auf technisch anspruchsvollem tänzerischen Niveau gelang es, die Inhalte des Musicals zu transportieren und das Auditorium mitzunehmen auf eine spannende Reise in die Welt der digitalen Medien. Perfekt darauf abgestimmt: Die Videoclips auf der Großleinwand hinter der Bühne.

Auch Leiterin Iris Freudenthal zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung und konnte sich über viel Zuspruch und Applaus freuen.

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