Tagebau-Auswirkungen: Museum Zitadelle zeigt „450 Meter“

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Jülich. Parallel zur Ausstellung von Heiner Altmeppen „Landschaften in Bewegung“ stellt das Museum Zitadelle Jülich zurzeit im Schlosskeller die Diplomarbeit des Kölner Diplom-Designers Alexander Bernhard vor.

Der Designer Alexander Bernhard hat sich im Zuge seiner Diplomarbeit im Fachbereich Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt Fotografie mit dem Rheinischen Braunkohlerevier auseinander gesetzt und bietet so eine inhaltliche Ergänzung zu den künstlerischen Auseinandersetzungen Altmeppens mit den Tagebaulandschaften.

Um dieses Thema zu visualisieren hat Alexander Bernhard über ein Jahr recherchiert, fotografiert, Grafiken erstellt und Texte geschrieben. Ergebnis ist ein Bildband, der auf über 80 Seiten die Braunkohlekraftwerke mit ihren Emissionen, die Zwangsumsiedlungen mit der Zerstörung kompletter Ortschaften und den Tagebaubergbau mit enormen Eingriffen in die Landschaft zeigt.

Neben dem Bildband präsentiert Bernhard in der Zitadelle großformatige Fotos. Eine Installation zeigt plastisch das Verhältnis der Braunkohlengewinnung zum Förderaufwand. Auszüge aus seiner Diplomtheorie, die das wissenschaftliche Fundament der Arbeit ist, ergänzen die Ausstellung, die noch bis 19. Oktober zu sehen ist.

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