Tag des offenen Ateliers: Vom Ölbild bis zum Feenbuch

Von: Kr.
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Gäste von Bina (r.) am Tag des offenen Ateliers waren auch Christel und Martin Zimmermann. Letzterer kommt als Postbote fast täglich am Haus der Künstlerin vorbei. Foto: Kròl

Linnich. Der Tag des offenen Ateliers bei der Rurdorfer Künstlerin Bina Placzek-Theisen gehört zum Linnicher Kultursommer ebenso dazu, wie die Straßengalerie, der Kunstschmaus im Glasmalerei Museum oder die Radtour.

Einige Zeit mussten die Kunstfreunde von einem Besuch des Ateliers absehen, doch nun ist Bina wieder mit von der Partie, und nach langer Krankheit hofft sie nun auch, im nächsten Jahr wieder einen Skulpturenweg organisieren zu können.

Zunächst öffnete sie wieder einmal die Türe ihres Hauses für all ihre Freunde, langjährigen Weggefährten, Bekannte und all jene, die sich für Kunst interessieren, um ihnen Einblick in ihre Arbeit zu geben. Die diplomierte Innenarchitektin hat die Kunst stets geliebt und unter der Anleitung ihres Vaters sich schon früh mit der Malerei beschäftigt. Zunächst war es die Aquarellmalerei, an der sie sich versuchte, dann kam die Ölmalerei hinzu, und auch das Zeichnen lag ihr sehr.

Ihrer Ausbildung zur Innenarchitektin schloss sie von 1992 bis 2000 noch ein Studium an der Fachhochschule Düsseldorf an und ist seither als freischaffende Künstlerin tätig. So arbeitet sie unter anderem als Dozentin der Volkshochschule Jülicher Land und weist Kunstinteressierte in die Geheimnisse der Malerei ein.

Auch stehen im Rahmen des Linnicher Kultursommers wieder einige Kurse an. So lädt sie am kommenden Wochenende zu einem Aktmalkurs ins Martinuszentrum ein, „Linnich mit dem Stift entdecken“ steht am 10.- 11. September auf dem Programm und ein Wochenende später kann man in ihrem Atelier das Cartoon und Comic-Zeichnen erlernen. Dies ist auch das, was sie im Moment sehr beschäftigt.

Neben den in früheren Jahren entstandenen witzigen Cartoons stellte sie ihren Gästen einige Bücher vor, die sie illustrierte. Unter anderem lagen die Vordrucke für ein Buch über den frechen Kater „Tonto“ auf dem Tisch, den sie mit ihrem Stift zum Leben erweckte. Zurzeit arbeitet die Künstlerin an ein Feenbuch für Erwachsene.

Sie gewährte ihren Gästen außerdem einen Blick in ihr Archiv mit Bildern älteren Datums. „Wir sehen uns gerne schöne Dinge an und sind sehr kunstinteressiert“, erklärten dann auch Martin und Christel Zimmermann. Sie waren aus Heinsberg zu Besuch gekommen, obwohl Martin Zimmermann fast täglich seine Runde als Postbote am Hause der Familie Theisen vorbeiführt. Aber dann bleibt ja keine Zeit, sich einmal die Arbeiten der Künstlerin anzuschauen. Dies holte er nun mit seiner Frau ausgiebig nach.

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