Tag der offenen Tür in der Tagungsstätte Franz von Sales Hof

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Eine Menge hatte Projektleiter Nikolas Jansen zu tun, um die vielen Fragen der Besucher zur Tagungsstätte zu beantworten. Foto: Kròl

Barmen. Den Abschluss unter die Festwoche zur Einweihung der Tagungsstätte Franz von Sales Hof im Hause Overbach bildete ein Tag der offenen Tür, an dem auch die Bevölkerung die Gelegenheit hatte, die wunderschönen neuen Räume im alten Internatsgebäude zu besichtigen.

Rege wurde dieses Angebot genutzt. Den ganzen Tag über schweiften die Gäste durch das Haus. Viel Anklang fand die Einrichtung, die viele noch aus früheren Zeiten kannten. Architekt Helmut Heuer und sein Team, allen voran Projektleiter Nikolas Jansen, hatten viel zu erklären und viele Fragen zu beantworten, doch deutlich war ihnen auch der Stolz an ihrem gelungenen Werk anzumerken.

Vor allen Dingen die Wohnräume, mit ihrer klaren aber dennoch wohnlichen Gestaltung hatten es den Besuchern angetan. Sie bewunderten die mutige und innovative Farbgestaltung, die edlen Materialien, wie Fliesen und Eichenparkett, und natürlich auch die gelungene Integration der alten Bausubstanz in das neue Ambiente.

Gelungen ist es vor allem auch den schönen Außenbereich, wie Schlosshof und Seerosenteich ins rechte Licht zu rücken.

Großes Interesse fanden auch die Kunstwerke, die zurzeit die Seminarräume im ehemaligen Internat und im Schloss schmücken. Jupp Linssen hat sie zur Verfügung gestellt. 1957 in Kempen am Niederrhein geboren, absolvierte er sein Kunststudium in Aachen und war einige Zeit als Dozent für Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf tätig. Heute lebt und arbeitet er in Aachen und den Niederlanden.

„Regale“ auch in Bezug auf den italienischen Begriff „regale“ für ordnen hat er seine Werke benannt, die auch an Regale zur Ordnung der verschiedensten Dinge erinnern. Exakt in Reih und Glied geordnete Bücher, dazwischen Freiräume für andere Dinge, Oberflächen voller Details, denn Linssen malt mit Mineralmehlen und Pigmenten aber fast monochrom in Grau-Weiß geben seinen Bildern Raum und Tiefe.

Doch er sieht an diesem Tag seine Bilder eher im Hintergrund. Ihm ist das Haus, die Umgebung wichtiger und die Tatsache, dass hier Kunst, Kultur, Wissenschaft und Lehre auf engstem Raum zusammenfinden. Deshalb wünscht er sich für die Zukunft vor allen Dingen, dass die Schüler und Schülerinnen seine Arbeit fortsetzen, und im nächsten Jahr, wenn die Bilder abgehängt werden, stattdessen Schülerarbeiten dort hängen.

Den Auftakt zum Tag der offenen Tür bildete im Übrigen eine Messfeier, die Pater Josef Költringer zelebriert hatte. Die Veranstaltung klang aus mit einem Konzert der a cappella-Gruppe „Anders“.

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