Jülich - Tag der offenen Tür in den Ausbildungswerkstätten des Forschungszentrums

Tag der offenen Tür in den Ausbildungswerkstätten des Forschungszentrums

Von: brit
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Früh informiert sich, wer eine abwechslungsreiche Berufsausbildung machen möchte. Beim Berufsinformationstag im FZJ herrschte reger Andrang. Foto: B. Sylvester

Jülich. Der Schulabschluss rückt in greifbare Nähe, im kommenden Frühjahr erhalten Hunderte junger Menschen zum letzten Mal ihr Zeugnis und starten danach in eine hoffentlich erfolgreiche Zukunft. Doch wohin soll die berufliche Reise gehen? Keine einfache Entscheidung angesichts der Fülle an Möglichkeiten.

Viele potenzielle Arbeitgeber, darunter auch das Forschungszentrum Jülich (FZJ), haben sich auf die Fahne geschrieben, den Schulabgängern Hilfestellung zu bieten. Folgerichtig lud das FZJ auch in diesem November zum Berufsinformationstag ein. Die Ausbildungswerkstätten in der Zentralen Berufsausbildung öffneten ihre Türen, Auszubildende, Gesellen und Ausbildungsleiter führten interessierte Besucher über das Gelände.

Wer wollte, durfte nicht nur neugierige Fragen stellen, sondern gleich mal selbst Hand anlegen. So gab es etwa bei den angehenden Chemielaboranten die Gelegenheit, eine einfache Handcreme herzustellen, bei den Physiklaboranten mussten Drähte verlötet und Lämpchen zum Leuchten gebracht werden, während nebenan die Biologielaboranten Augen sezierten.

Wem das zu blutig oder zu technisch war, der war vielleicht bei den Kaufleuten für Büromanagement an der richtigen Adresse oder aber schaute den Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste über die Schulter.

Das Spektrum an möglichen Ausbildungen im Jülicher Forschungszentrum ist breit, wie Ulrich Ivens, Leiter Zentrale Berufsausbildung, zufrieden feststellt: „Wir bieten 26 verschiedene Ausbildungsberufe an.“ Einschränkend fügt er hinzu: „Nicht alle jedes Jahr.“ Darunter sind solch exotische Professionen wie Glasapparatebauer oder Technischer Systemplaner. Zu den Favoriten allerdings zählen seit Jahren die Kaufleute für Büromanagement. „Eigentlich schade“, bedauert Ivens, „denn wir haben so viele interessante Berufe. Und teilweise sogar Schwierigkeiten, Azubis zu finden, vor allem MATSE könnten wir noch brauchen.“

Hinter der Abkürzung MATSE verbirgt sich der Mathematisch-Technische Softwareentwickler, in Kombination mit dem Bachelor of Science in Scientific Programming ein dualer Studiengang.

Die Chancen, einen der jährlich rund 115 Ausbildungsplätze zu ergattern, stehen also nicht schlecht. Und wer sich auch nach dem Besuch des Berufsinformationstages noch gar nicht entscheiden kann, sollte sich vielleicht einfach für ein Praktikum bewerben.

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