Jülich - Tabellenführung des TTC steht in Passau auf der Kippe

Tabellenführung des TTC steht in Passau auf der Kippe

Von: Antonius Wolters
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Inzwischen gute Kumpel geworden: Das TTC-Gespann aus Ewout Oostwouder (l.) und Lauric Jean durfte sich zuletzt in Serie über Erfolge im Doppel freuen.

Jülich. Der TTC Indeland Jülich hat die weiteste Reise in der laufenden Zweitliga-Saison vor der Brust, denn am Samstag um 14 Uhr treten die Herzogstädter in der Turnhalle der St.-Nikola-Schule beim TTC Fortuna Passau an. Doch nur wenn Passau nicht komplett antritt, rechnet TTC-Trainer Miro Broda seinem Team Chancen aus.

Es ist am Wochenende das absolute Spitzenspiel der 2. Bundesliga, wo die Indeländer durch drei Heimsiege und aktuell 19:7-Punkte die Spitzenposition zurückerobert haben. Doch auch Gastgeber Passau bleibt zu beachten, die mit 16:8-Zählern auf Rang drei in Lauerstellung liegen. Um ausgeruht in die Begegnung zu gehen, holt TTC-Trainer Miro Broda schon am Freitagvormittag mit Lauric Jean und Ewout Oostwouder Hermann Mühlbach auf dem Weg gen Süden ab, während Yoshihiro Ozawa per Bahn von Bremen in die Dreiflüssestadt reist.

Trainer Broda rätselt im Vorfeld, ob der TTC Fortuna komplett antritt oder nicht, denn davon hängen wohl die Chancen für den Tabellenführer ab. Zuletzt im Heimspiel gegen den ASV Grünwettersbach (18:6-Punkte), die nach Minuspunkte relativ am besten stehen, fehlte der Pole Jakub Dyjas (11:4-Bilanz) bei Passau, das prompt eine 2:6-Niederlage kassierte.

Ein weiterer wichtiger Mann bei der Fortuna ist der Ungar Daniel Zwickl (12:4-Bilanz) an Position 1. So schätzt Miro Broda das obere Paarkreuz der Gastgeber etwas stärker ein als die eigenen Farben, während die übrigen Spieler – drei tschechische Landsleute Brodas – an das Leistungsvermögen nicht heranreichten.

Von der reinen Papierform her rechnet der TTC-Trainer mit einem eigenen Sieg, falls ein Passauer Spieler aus dem oberen Paarkreuz ausfällt. Wenn der TTC Fortuna jedoch komplett antritt, befürchtet er eine mehr oder weniger klare Niederlage. „Es wäre super, wenn wir in Passau gewinnen könnten“, ist er aber von den eigenen Qualitäten überzeugt. Und vielleicht gibt es ja auch ein Remis. Für die Gastgeber wäre es – anders als bei allen Zweitligisten – das erste.

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