Tabellenführer Bonn ist für Freialdenhoven eine Nummer zu groß

Von: tm
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Freialdenhovens Alexandru Daescu im Zweikampf mit Addis Omerbasic (l.). Foto: Kròl

Freialdenhoven. Gegen den zukünftigen Aufsteiger in die Regionalliga zu verlieren, ist keine Schande. Dementsprechend fiel das 0:4 von Borussia Freialdenhoven gegen den Bonner SC ein wenig zu hoch aus, letztlich ging der Sieg der Gäste jedoch völlig in Ordnung.

„Wir haben gegen die mit Abstand beste Mannschaft der Liga verloren“, gestand Borussias Trainer Wilfried Hannes neidlos. Angesichts der wechselhaften Leistungen in den letzten Spielen kam die Niederlage auch nicht völlig überraschend.

Erst gegen Euskirchen hatten die Borussen für eine Halbzeit eine spielerische Auszeit genommen und dann auch prompt verloren. Der Trainer schimpfte und hatte demzufolge auch für das Spitzenspiel gegen Bonn gefordert, dass die Mannschaft über die vollen 90 Minuten ihren Kampfgeist abrufen müsste.

Das taten die Spieler nach des Trainers Meinung sogar: „Ich kann keinem den Willen absprechen.“ Und dennoch: Die Gäste waren an diesem Tag nicht zu schlagen. Sehr präsent, immer einen Tick schneller am Ball und sehr effektiv beim Stören des gegnerischen Spielaufbaus.

Allerdings half Borussen-Keeper Sascha Rodemers auch kräftig mit an der eigenen Niederlage. Denn der Kullerball, der ihm in der 14. Spielminute durch die Finger rutschte, war die Initialzündung für die Gäste. Bis dahin konnte Freialdenhoven den Bonner Angriffen Paroli bieten und erreichte wiederholt den gegnerischen Strafraum. „Mit dem 1:0, aber spätestens mit dem 2:0 war das Spiel weg“, gab sich Hannes keinen Illusionen hin.

Der Bonner SC nutzte grobe Stellungsfehler bei der Borussia eiskalt und ließ die bis dahin gerühmte Abwehr schlecht aussehen. Besonders der zweite Treffer durch Daniel Somuah (33.) offenbarte deutliche Lücken in der Hintermannschaft. Die Treffer drei und vier durch Rachid Eckert (52.) und Andreas Dick (60.) waren nur für das Torverhältnis von Bedeutung.

Nun kommt es für Borussia Freialdenhoven darauf an, diesen Rückschlag möglichst schnell zu verkraften, denn bereits am Donnerstag (19.30 Uhr) empfängt die Mannschaft den Zweiten der Liga, den VfL Alfter. „Wir müssen möglichst schnell alles verdauen und den Blick nach vorne richten.“ Ob das Trainer Hannes und der Mannschaft gelingt, bleibt abzuwarten. Klar ist indes auch, dass die Borussia gegen technisch gute Mannschaften immer besser ausgesehen hat.

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