Surfen auf der Funkwelle

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Lars Grobusch (Mitte), Leon Bataille (2.v.r.) und Jannik Müller (r.) schätzen beim Amateurfunk die Möglichkeiten der weltweiten Kommunikation - vor allem aber die technischen Aspekte. Foto: Gottfroh

Jülich. Laurenz Grobuschs „Funke” ist auf seinen Enkel Lars übergesprungen. Der 13-Jährige hat die Leidenschaft seines Großvaters für den Amateurfunk übernommen. Die Möglichkeit der weltweiten Kommunikation und die technischen Aspekte seien die Punkte, die das Hobby so reizvoll machten, erklärt Lars.

Während andere Jungs in seinem Alter Fußball spielen oder mit Hilfe des Internets um die Welt surfen, schickt Lars vom Vereinsheim des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC) der Ortsgruppe Jülich als Funkamateur seine Funkwellen los, in der Hoffnung, dass sie gleichgesinnte Hobbyfunker in fremden Ländern erreichen.

„Funkamateur kann jeder werden - vorausgesetzt man legt vorher eine Prüfung bei der Bundesnetzagentur ab”, erklärt der Jülicher Vereinsvorsitzende Walter Rütten. Dass diese Prüfung es aber in sich hat, wissen Lars und seine beiden DARC-Altersgenossen Leon Bataille und Jannik Müller: Schließlich muss sich ein Amateurfunker an zahlreiche Regeln und Vorschriften halten, vor allem aber auch die technischen Einzelheiten kennen. Für Technikfreund Lars war das alles kein Problem - er hat die Prüfung nach exakt einem Jahr und einem Tag abgelegt - seine Mitstreiter Leon und Jannik büffeln noch und wollen schnellstmöglich mit Lars gleichziehen und auch endlich „eigenverantwortliche Funkamateure” sein.

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