Superstimmung bei "Rot-Gold"-Karnevalssitzung

Von: ptj
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Spaßiger Auftritt: Der jubilierende Präsident Björn Leinesser entpuppt sich als talentierter Jongleur. Neben ihm ist Schmitz-Backes in heller Aufregung. Foto: Jagodzinska

Rödingen. Eine der ersten Karnevalssitzungen im neuen Jahr ging stimmungsvoll über die Festzeltbühne der KG „Rot-Gold“ Rödingen-Höllen. Ein bunter Mix aus hochkarätigen Kräften des rheinischen Karnevals, eigenen Solo-Tänzern und Tanzgruppierungen und dem jecken elfjährigen Jubiläum des Präsidenten Björn Leinesser machten den Reiz aus.

Mit dem Elferrat marschierte das Rödinger Prinzenpaar Prinz Gerd I. (Cremer) und Prinzessin Ingrid (Kieven) ein und aus. Sie verzichteten allerdings auf ihren eigenen traditionellen Auftritt als Sitzungshöhepunkt und mischten sich mit ihren Prinzenführern Michaela Schüller und Alex Pawlak zum Feiern lieber unters Volk.

Witzig, selbstironisch und „naturbekloppt“ gaben sich die „3 Colonias“ mit Musik, Parodie und Gags. Anscheinend stimmt die Chemie zwischen Neuzugang Fred Isenberg und den altbewährten Kräften Frank Morawa und Marcus Schmitter. Frei von der Leber weg erzählte im Anschluss der „charismatische Landwirt und Ortsvorsteher“ Hastenraths Will aus seinem reichen Erfahrungsschatz und verursachte so manchen Lachkrampf. Einen Superauftritt legte der „zauberhafte Pullunder-Träger“ Schmitz Backes hin. Er ging bei seinem dritten jecken Auftritt in Rödingen sogleich auf Tuchfühlung mit dem Publikum und begeisterte mit einiger Situationskomik. Besonders hatte er „die Bettenhovener“ im Blick. Schmitz-Backes integrierte den jubilierenden Präsidenten in seine Nummer, der sich als talentierter Jongleur entpuppte.

Mit Karnevalshits und Krachern der 60er Jahre bis heute sorgten die beiden „Stapelsjeck“ für Stimmung und fanden stets den richtigen Ton. 13 statze Männer traten mit dem Titzer Männerballett „Plomaris“ auf die Bühne, benannt nach dem bekanntesten Ouzo Griechenlands. „Eine Reise durch Deutschland“ war das Thema, mit dem sie das Publikum im voll gefüllten Zelt begeisterten. Und natürlich gehörte auch eine große Flasche Plomaris auf die Bühne.

Inmitten des Programms präsentierten die Rot-Goldenen ihre Jugend- und ihre Senatsarbeit. Kleine und große tanzende „Mäuse“ und „Sterne“, kleine und große Tanzpaare und drei Solo-Mariechen tanzten sich in diversen flotten Auftritten mit Zugaben in die Herzen der Zuschauer. Das jüngste Solo-Mariechen ist noch Vorschulkind. Insgesamt zählen die KG-eigenen Tanzgruppen 141 Mitglieder, davon sind 37 unter 18 Jahren. Ihren Trainerinnen gebührten im Anschluss Dankesworte und Blumensträuße.

Nachdem die befreundeten KGs mit ihren Präsentationen die Bühne gefüllt hatten, fanden sich dort die Senatoren ein, deren die Gesellschaft 37 hat. Der „Ulk“-Selgersdorfer Präsident Karl-Heinz Wahn wurde durch Senatspräsident Rolf Pieper feierlich zum neuen Senator ernannt. Zu Ehren der Senatoren tanzte Pia Weckauf und band in einer zweiten, gymnastikbetonten Tanznummer den Elferrat und freiwillige Senatoren ein, was Aufführenden und Publikum besonderen Spaß bereitete. Eine Superstimmung mit viel Tanz und Akrobatik brachte die KG „Rote Husaren“ Mannheim ins Zelt. Zum „Fiere un zum Laache“ forderte im Anschluss „Zollhuus Colonia“ die Gäste auf, die dieser Bitte gerne nachkamen. Das fulminante Finale einer gelungenen Sitzung gestaltete das Riesen-Show-Orchester „Kaafsäck“.

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