„Supernatural“ läuten den Kultursommer ein

Von: Kr.
Letzte Aktualisierung:
5656646.jpg
Latin Rock vom Feinsten nach Art des Carlos Santana zelebrierten Supernatural in der Aula der Linnicher Realschule. Foto: Kròl

Linnich. Der Linnicher Kultursommer ist eingeläutet, doch leider ließen sich viele Bürger das Eröffnungskonzert in der Aula der Realschule entgehen. Vielleicht war der Termin direkt im Anschluss an die Linnicher Bronk und am Abend des DFB-Pokal Finales nicht glücklich gewählt.

Sei‘s drum, alle die nicht gekommen waren, hatten wirklich etwas verpasst. Rurdorf Special hatte die Organisation übernommen und mit dem Versprechen „Supernatural play Santana“ einen echten Hit gelandet.

Mit Geza Tenji (Gesang, Harp), Michael Kohl (Timbales), Rolf Thebrath (Gitarre), Rahal Brimil (Gesang), Frank Ollertz (Keyboard), Aliocha Escoriola (Kongas), Christian Frohn (Schlagzeug) und Slawek Semeniuk (Bass) standen acht Vollblutmusiker auf der Bühne. Mit dem großen Carlos Santana und seiner Band verbindet sie jedoch mehr: Wie bei ihren großen Vorbildern gleicht kein Konzert dem anderen, denn diese Musik gibt ihnen breiten Raum für Improvisation.

Diesen Freiraum liebt Supernatural, und dies war Grund genug 2003 in die Fußstapfen Santanas zu treten und als Tribute Band ihr Glück zu versuchen. Seither zelebrieren sie den Latin Rock und reißen alles mit, was in ihre Nähe kommt. Auch in Linnich konnten sich die Zuhörer diesem Bann nicht entziehen und ließen sich bereits beim ersten Song „Carneval“ mitreißen. Aus dem reichen Fundus der Band schöpft auch Supernatural und nimmt als Grundlage für ihre Interpretation die besten Live-Aufnahmen.

„Wir wollen nicht Santana sein, damit würden wir dieser Musik nicht gerecht, und es würde uns auch keinen Spaß machen“, erklärt Rolf Thebrath vor dem Konzert. Und Spaß hatten die acht Musiker, die sich aus ganz Europa von Kroatien bis Spanien und sogar Marokko zusammengefunden hatten, eine Menge. Sie waren nicht zu bremsen, und bald bemerkte schon niemand mehr, dass die Aula halb leer war. All die großen Hits wie „Europe“ „Love of my Life“, „Samba Pati“ „Black Magic Woman“ „Maria, Maria“ und viele mehr hatten sie im Repertoire.

Auch das Vorprogramm war übrigens gar nicht schlecht. Bernhard Gerards ist ja in der Region längst kein Unbekannter mehr. Er hatte beim Band-Contests von Rurdorf-Special Anfang des Jahres den dritten Platz belegt und als Sänger sogar Platz eins. Sein Preis war der Auftritt an diesem Abend im Vorprogramm. Er ließ es zwar ruhiger angehen, doch seine Balladen, und Lieder, kamen beim Publikum sehr gut an.

Vor dem Konzert hatte Bürgermeister Wolfgang Witkopp die Gäste begrüßt und den Linnicher Kultursommer offiziell für eröffnet erklärt. Da versäumte er es nicht, auf das große ehrenamtliche Engagement hinzuweisen, dass hier von den Bürgern der Stadt erbracht wird. Dr. Steffen Peters von Rurdorf-Special nutzte die Gelegenheit, all jenen und vor allem den Sponsoren zu danken, die diese Initiativen unterstützen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert