Jülich - „Superfro”: Musik ohne Elektronik, aber mit Energie

„Superfro”: Musik ohne Elektronik, aber mit Energie

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Einen tollen Sound kreierte di
Einen tollen Sound kreierte die Formation „superfro” die im Palmengarten des Technologiezentrums zu Gast war. Foto: Król

Jülich. Genau die richtige Musik für einen schönen Spätsommerabend hatte das Quartett „superfro” für die Gäste des Jülicher Jazzclub im Palmengarten des Technologiezentrums parat. Leichtfüßig und mit einem tollen Groove kommen die vier Herren aus dem Rhein-Main-Gebiet daher, die an diesem Abend unter anderem ihr neues Album „superfro” vorstellten.

Sie nennen ihren Musik „superfros acoustic house jazz”, kommen dabei ganz ohne Elektronik aus und verbinden Clubbeats mit jazzigen Elementen. Dabei entstehen wohlklingende Harmonien mit wunderbarem Wellness-Effekt für das Ohr. ”

Für uns ist es wichtig, dass wir ein gemeinsames Thema haben, mit eigenen Arrangements und nicht das jeder einfach nur seine Soli runterledert”, betonte Frowin „superfro” Ickler, Bassist, der Band, der über 20-jährige Bühnenerfahrung verfügt und unter anderem mit Stanley Clarke, Support bei Joe Cocker, BAP und Jule Neigel, musizierte. Inspiriert von einer spontanen Straßenmusik-Tour durch Südfrankreich vor zwei Jahren entstand der Umstieg vom ehemals elektrischen hin zum rein akustischen Sound. Jazzige Harmonien verschmelzen mit Dancefloor-Beats und Latin Flavour.

Der Abend begann mit dem Titel „dolbo forever” einer Hommage auf den alten Fiat des Pianisten Simon Höneß. Überhaupt tauchten des Öfteren Titel mit Bezug aufs Auto auf.

Es gab auch Titel wie „French Dinner,” ein charmanter, eingängiger Sound mit Saxofonklängen oder „Lydian Dreams”, eine sambagetränkte Nummer, die entspannt und eindringlich zugleich ist. Frowin „superfro” Ickler, Kontrabass, Ralf Olbrich Saxofon, Simon Höneß Piano, David Tröscher Percussion sind vier Berufsmusiker, die einen frischen Sound kreieren, der sich wohltuend vom Mainstream abhebt.

”Wir haben die Band auf der Düsseldorfer JazzRally zum ersten Mal gehört und waren begeistert”, erklärte Karin Stracke, die stellvertretende Vorsitzende des Jülicher Jazzclubs bei der Begrüßung. Das Publikum war es auch, allerdings forderte das Länderspiel der deutschen Fußabller seinen Tribut und das Konzert hätte eine größeren Rahmen verdient. Kr.
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