Summer School: „Treibende Kraft der Energiewende“

Von: Mira Otto
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Von links: Gudrun Zentis, Sebastian Steininger, Dimitri Potaptschuk, Ulf Herrmann, Ralf Lehmann sowie Emily Willkomm-Laufs trafen sich anlässlich eines Stipendiums zur Summer School auf dem Campus Jülich. Foto: Mira Otto

Jülich. Der Kreisverband Düren und der Ortsverband Jülich der Grünen haben sich dazu entschlossen, einen Teilnehmer der Summer School des Solar-Institutes der Fachhochschule Aachen Campus Jülich zu sponsern.

Bei dem Stipendiaten handelt es sich um Dimitri Potaptschuk, welcher am Campus Jülich dem Studium der Energietechnik nachgeht.

„Ich habe setze mich schon seit längerer Zeit mit erneuerbaren Energien auseinander. Während der Summer School konnte ich mein Wissen vertiefen, und die Gespräche mit den Teilnehmern aus aller Welt waren sehr ergiebig“, sagte dieser zu dem Intensivkurs. Besonders die Kombinationsmöglichkeiten zwischen den regenerativen Energien beschäftigen den Studenten momentan.

„Ich sehe das Solar-Institut der FH und das Forschungszentrum als die treibende Kraft für eine Energiewende in der Region“, sagte Gudrun Zentis, ihres Zeichens Grünen-Sprecherin für Bergbausicherheit und Weiterbildung, und führte fort: „Deswegen fördern wir auch an dieser Institution junge Menschen und hoffen, dass wir mit dem Stipendium etwas Innovatives auf den Weg bringen werden.“

Das Solar-Institut habe das Ziel, regenerative und effiziente Energien nutzbar zu machen, erklärte Ulf Herrmann, der Geschäftsführende Direktor des Instituts.

Damit scheinen das Solar-Institut und die Bündnisgrünen im Bereich der erneuerbaren Energien das Gleiche zu wollen. Dazu sagte die Mitarbeiterin des Solar-Instituts Anette Anthrakidis: „Die Energieversorgung mit erneuerbaren Energien ist noch nicht so richtig sexy, daran müssen wir arbeiten. Denn effiziente Energienutzung muss jetzt passieren. In der Forschung wie in der Politik.“

„Wir brauchen diese Art der Energieversorgung, denn sonst zerstören wir schlicht unsere Umwelt und Gesundheit“, sagte Zentis und ergriff als Beispiel den Braunkohleabbau: „Durch das Abbaggern und den Feinstaub, welcher dabei entsteht, wird großer Schaden angerichtet. Das kann man besser machen.“

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