Summer School nutzt auch drei Solarkocher

Von: iak/nze
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Erste Annäherung an einen Solarkocher: Das archaisch anmutende Gerät wird bei der 32. Summer School Renewable Energy, die gestern begann, auch praktisch erprobt. Foto: Niklas Zehbe

Jülich. Wie sieht die Zukunft erneuerbarer Energien aus und wie kann man moderne Technologien Menschen in Entwicklungsländern näherbringen? Unter anderem mit diesen Fragen beschäftigt sich die „Summer School Renewable Energy“.

Am Mittwoch startete die 32. Auflage der jährlichen Veranstaltung auf dem Campus Jülich der Fachhochschule Aachen. Zweieinhalb Wochen, noch bis zum 1. September, erhalten die Teilnehmenden in Vorträgen über Solarthermie, E-Mobilität oder Windkraft Einblicke in den aktuellen Entwicklungsstand der Branche.

„Ich erhoffe mir von den zwei Wochen, ein tieferes Verständnis aufzubauen und neue Erkenntnisse zu erlangen“, sagt Teilnehmerin Charlena Geppert vom deutsch-dänischen Projekt „Furgy Clean Innovation“.

Die Referenten kommen dabei sowohl aus der Forschung, als auch aus der Wirtschaft. „So können wir zeigen, welche Technologien in der Wirtschaft Anwendung finden“, sagt Sebastian Steininger, Organisator der Summer School.

So wird zum Beispiel Prof. Dr. Sauer von der RWTH Aachen einen Vortrag zum Thema Speichersysteme halten, Dr. Lehmann vom Umweltbundesamt setzt sich mit Energiepolitik auseinander.

Besichtigungen

Darüber hinaus besichtigen die 31 Teilnehmer die Biogasanlage Bergheim, das Energeticon in Alsdorf und den Jülicher Solarturm. Bei einem Praxisnachmittag gibt es unter anderem die Möglichkeit, drei auf dem Campus-Gelände stehende Solarkocher zu nutzen.

Diese standen auch zu Beginn der Veranstaltung im Vordergrund, als der Leiter des Solarinstituts, Thomas Stracke, ausführlich die Vor- und Nachteile dieser Art der direkten Energiegewinnung schilderte.

So werden die Solarkocher hauptsächlich in Regionen eingesetzt, wo es keine Strom- oder Gasleitungen gibt. Da diese Kocher relativ teuer sind – der Preis liegt zwischen 600 und 1000 Euro – gibt es die Möglichkeit, eine Patenschaft einzugehen und den künftigen Solarkocher-Besitzern so finanziell unter die Arme zu greifen.

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