Süßwaren-Cup: Werkskicker kämpfen um fußballerische Ehren

Von: brit
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Fußball statt Süßigkeiten – 16 Mannschaften kämpften auf dem Sportplatz des SV Viktoria Koslar um den diesjährigen Süßwaren-Cup. Foto: B. Sylvester

Koslar. Coca-Cola, Lindt-Schokolade oder muss es doch Maoam sein? Das Angebot ließ Naschkatzen-Herzen schon beim bloßen Lesen höher schlagen. Auf dem Sportplatz des SV Viktoria gab sich die hiesige Süßwaren-Szene ein Stelldichein.

Doch standen weniger die verführerischen Produkte der Hersteller im Mittelpunkt als vielmehr der Sport. Zum 14. Mal spielten „Werksmannschaften“ um den „Süßwaren-Cup. Ursprünglich war dies eine Idee des Vorstands der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), 2011 übernahm die Firma Pfeifer & Langen das Ruder. Seither mischen auch die Teams aus den Zuckerfabriken des Konzerns im fußballerischen Wettstreit mit.

Aus Lage, Euskirchen, Elsdorf und Jülich, aber auch aus dem niederländischen Appeldoorn, Könnern in Sachsen-Anhalt und sogar aus Polen reiste eine Mannschaft an. Die polnischen Kollegen nahmen den Cup gleich beim ersten Auftritt mit nach Hause.

Als klarer Favorit galten in diesem Jahr die Werkskicker vom Safthersteller Copeo, die das Turnier bereits in den letzten beiden Jahren für sich entschieden hatten. „Dieses Jahr ist die Mannschaft nicht ganz so stark“, sinnierte Turnier-Organisator Christoph Nye am Spielfeldrand, und am Ende hieß der Sieger tatsächlich wieder Copeo. Über den zweiten Platz freute sich die Mannschaft der Zuckerfabrik Jülich, Maom wurde Dritter.

Zum zweiten Mal war der - gerade rechtzeitig freigegebene und frisch sanierte - Kunstrasenplatz von Viktoria Koslar Schauplatz des Süßwaren-Cups. Doch stellte die Viktoria nicht nur den Platz zur Verfügung, sondern organisierte auch das gesamte Drumherum. Angefangen bei den vielen fleißigen Helfern, die Getränke verkauften und Würstchen grillten, über die Ausarbeitung des ausgeklügelten Turnierplans, bis hin zum abendlichen Essen für die weitgereisten Turnierteilnehmer aus Polen und Sachsen-Anhalt, hatte der Verein um seinen Vorsitzenden Ralf Coenen reichlich zu tun.

Die vielen Hobbykicker, unter denen sich handverlesene zwei Frauen fanden, dankten es mit viel Engagement, spannenden Spielen und einer guter Stimmung, die sich auch beim nachmittäglichen Dauerregen nicht trübte.

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