Suche nach weiteren Kampfmittelresten in Rurdorf

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Rurdorf. Die Baustelle an der Pumpstation des Wasserverbands Eifel-Rur (WVER) in Rurdorf musste kurzfristig stillgelegt werden, da man bei Bohrungen auf Kampfmittelreste gestoßen war.

„Die Baufirma informierte unverzüglich das Ordnungsamt der Stadt Linnich, das vorschriftsgemäß die Bezirksregierung in Köln von dem Fund in Kenntnis setzte. Am Freitag haben wir die Stadtverwaltung noch einmal ausführlich informiert“, so Marcus Seiler, Sprecher des WVER.

Am Montag kamen Bezirksregierung, Verband und ein kurzfristig beauftragter Kampfmittelräumdienst über das weitere Verfahren überein: Zeitnah soll auf der Baustelle eine Tiefendetektion durch „feinchirurgisch“ eingebrachte Bohrungen erfolgen. Diese Bohrungen werden heute gesetzt. Zwar sei bekannt gewesen, dass es auf dem Gebiet von Rurdorf im Zweiten Weltkrieg Kämpfe gegeben habe, bestätigt Seiler.

Eine zielgerichtete Untersuchung sei wegen dort verlaufender Versorgungsleitungen erst im Rahmen der Bauabwicklung möglich gewesen. Sollten keine weiteren Funde vorhanden sein, rechnet der WVER mit einer Wiederaufnahme der Bauarbeiten bis zum 10. Juli. Dann könne auch der Termin zur Fertigstellung der Tiefbauarbeiten für die Pumpstation bis zum 1. Oktober eingehalten werden.

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