Jülich - Suche nach dem Trauminstrument in der Musikschule Jülich

Suche nach dem Trauminstrument in der Musikschule Jülich

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Auch die Kleinsten aus der musikalischen Früherziehung, zeigten beim Tag der offenen Tür in der Musikschule Jülich, was sie so alles gelernt haben. Foto: Kròl

Jülich. Musik lag in der Luft, und dies im wahrsten Sinne des Wortes. Die Musikschule Jülich hatte zum Tag der offenen Tür eingeladen, und in fast allen Räumen in ihrem Domizil im Schulzentrum an der Linnicher Straße warteten kleine musikalische Leckerbissen auf die zahlreichen Besucher.

Dieser Tag bietet stets eine gute Gelegenheit, Einblick in die Arbeit der 30 Musikpädagogen zu erlangen, die dort tätig sind. Sich informieren, hören und schauen und natürlich auch voller Stolz den Darbietungen von Kindern oder Enkelkindern lauschen, locken die Besucher an.

420 Schüler und Schülerinnen von den Musikzwergen bis zum Senior werden zurzeit an der Jülicher Musikschule unterrichtet. Ab April werden es dann schlagartig 80 Musikbegeisterte mehr sein, denn auch die Bigband und der TonArt Chor werden der Musikschule angeschlossen.

Den größten Bereich macht aber die Elementar- und Früherziehung aus, in der über 300 Kinder spielerisch an die Musik herangeführt werden. Dazu zählt auch der OrffKreis, der den Kindern Gelegenheit geben soll, das passende Instrument für sich zu finden.

Ein weiterer Schwerpunkt der Schule, die weit über Jülich hinaus einen guten Ruf genießt, ist die Einzelausbildung an Instrumenten. Und so sind nach wie vor die Anmeldezahlen konstant und das Interesse an einer Musikerziehung ungebrochen.

Jungs und Schlagzeug

„Gitarre und Klavier, das sind nach wie vor die beliebtesten Instrumente“, erklärt Bernhard Dolfus, der seit November die Schule leitet „Jungs“, so berichtet er weiter, „wollen auch immer gerne Schlagzeug und Trompete lernen.“ An diesem Nachmittag nun hatten junge und auch ältere, denn die Schule steht auch Erwachsenen offen, zukünftige Musiker die Gelegenheit, einmal ihr Trauminstrument in die Hand zu nehmen, es vielleicht einmal auszuprobieren und zu hören, welche Fähigkeiten man mitbringen sollte.

Sehr bemühten sich die Musiklehrer, die an der Schule tätig sind, die vielen Fragen, die Eltern und Kinder hatten, zu beantworten, gaben Ratschläge und berichteten von der Arbeit an der Schule. Überall herrschte reger Betrieb, doch besonders großer Beliebtheit erfreute sich wie in jedem Jahr das Orff-Orchester und der Chor aus der Früherziehung, bei dem sich die jüngsten Musiker und Musikerinnen präsentierten.

Es ist das spielerische Heranführen an die Musik, wie ihre Lehrerin Ursula Wilden berichtete, die die Augen der Kinder leuchten lassen. Einen schönen Tag wünschten sie musikalisch ihren Gästen und zeigten mit kleinen Liedern und Geschichten, was sie schon alles gelernt hatten. Kr.

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