„Suburbian Rex“: Die Rockrevolution mit der Konfetti-Kanone

Von: Mira Otto
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„Suburbian Rex“ stellte im KuBa ihre neue EP vor. Titel wie „Last Gang in Town“ oder „Clockwork Universe“ wurden vom Publikum gefeiert. Foto: Mira Otto

Jülich. Die Band „Suburbian Rex“ hat mit einem Konzert im Kulturbahnhof (KuBa) ihre erste EP in Jülich offiziell vorgestellt. Auch die meisten anderen Bands, die vor „Suburbian Rex“ spielten, hatten Neues im Gepäck.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von „Herr Miesepeters“ mit Simon Jülicher (Cajon, Gesang, Melodica und Gitarre), Merlin Knaps (E-Bass und Gesang) und Tobi Peters (Gitarre und Gesang).

Die Akustikpunk-Gruppe hatte neben altbekannten Titeln wie „Kopf aus“ auch den neuen Song „Vielleicht“ mit dabei. „Ein eher ernster Titel von uns, der von den Folgen knallharter Ehrlichkeit handelt“, sagte Tobi Peters zu dem Titel. Was würde beispielsweise passieren, wenn man auf das alltägliche „Wie geht es dir?“ unter Bekannten beim Stadtbummel wirklich ehrlich antworten würde?

Nachdem „Herr Miesepeters“ die Feierlaune in die Kneipe des KuBas gebracht hatte, folgte der Auftritt von „Age of Flaves“.

Damit brachten Malte Henning an der Gitarre und am Mikrofon, Marc Jühlke am Bass und mit Hintergrundgesang sowie Jan Helten an den Drums das erste Mal ihren Alternative Rock in die Herzogstadt. Mit eigenen Songs wie „Not alone“ oder „I don’t care“ ging der Abend gut gelaunt weiter. „Musik muss hörbar sein und Spaß machen“, sagte der Sänger der Gruppe.

„Die dritte Band, die heute Auftritt, ist unser Co-Headliner. Das ist uns ganz wichtig“, sagte Julian Heck, der Schlagzeuger von „Suburbian Rex“, zu der nächsten Gruppe des Konzertabends: „The Doghunters“. Auch diese Gruppe stellte ihre erste EP „Shit singles“ in Jülich das erste Mal vor. Eine Woche zuvor hatte „The Doghunters“ mit „Suburbian Rex“ die beiden neuen EPs in Köln vorgestellt.

Auch im KuBa brachten Marquito (Gitarre, Keyboard, Hintergrundgesang), M.Vince (E-Bass), Micky Fingers (Gesang), Vanheß (Schlagzeug) und Schnittlauch Steve (Gitarre und Hintergrundgesang) Songs wie „Lost the System“ oder „Hip Lightning Shoes“ der Musikrichtung Streetrock.

„Alles ist vorherbestimmt“

Dann: Der Auftritt von „Suburbian Rex“. Von Licht- und Nebeleffekten auf der kleinen Bühne begleitet, präsentieren der Bassist Ivo Althaus, Sänger und Gitarrist Anton Fatjanov und Schlagzeuger Julian Heck ihren „Present Age Rock“. Laut Althaus „die Rockrevolution“. Unter den gespielten Titeln war neben dem Dauerbrenner der Gruppe „Last Gang in Town“ auch der Titel „Clockwork Universe“, zu dem die Band ihre Konfetti-Kanonen auf der Bühne zündete.

„Das Universum ist wie ein Uhrwerk und alles ist vorherbestimmt“, sagte Julian Heck zu dem Inhalt des Songs und Ivo Althaus fügte an: „Aber das Wichtige des Titels ist eigentlich die Melodie. Sie ist irgendwie sphärisch – ohne den ‚Suburbian‘-Stil zu verlassen.“

Neben diversen Fanartikeln bietet „Suburbian Rex“ jetzt auch ihre neue „Clockwork Universe“-EP an. Ab Samstag, 15. Juli, wird diese auch laut der Musiker auf „Spotify“ erhältlich sein.

Darüber hinaus geht „Suburbian Rex“ bald auf Deutschlandtour. Unter anderem werden sie dann in Hamburg und Berlin spielen.

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