Jülicher Land - Sturmtief beschäftigt die Feuerwehr

Sturmtief beschäftigt die Feuerwehr

Von: ma.ho.
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Der Wind setzte dem Werbemast in Aldenhoven zu. Foto: ma.ho.

Jülicher Land. Nachdem bereits vor einigen Tagen das Sturmtief „Elon“ reichlich im Altkreis Jülich herumwirbelte, ging dem nachfolgenden Tief „Felix“ am Sonntag letztendlich doch die Puste aus. Mit Vehemenz zog „Felix“ Samstag über Deutschland, wobei die Jülicher Region diesmal vom Schlimmsten verschont blieb.

Dennoch sorgten umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste oder beschädigte Dächer und Fassendenteile für einige Feuerwehr-Einsätze. So rückte die Feuerwehr Aldenhoven auf die Autobahn 44 aus, da einige Bäume die Fahrbahnen blockierten. Weiterhin sorgte in Niedermerz ein halb abgedecktes Dach für einige Aufregung. Zur Sperrung der Kapuzinerstraße in Aldenhoven kam es Samstag, als der Sturm ein rund zwei Meter großes Bleichteil vom etwa 35 Meter hohen Werbemast eines Schnellrestaurants abriss und ein zweites so lockerte, dass es jeden Moment drohte, ebenfalls herunterzufallen.

Höhenrettungsgruppe

Da zu diesem Zeitpunkt der Sturm noch heftig übers Land jagte, konnten weder die Drehleiter noch die Höhenrettungsgruppe aus Aachen, die man zu Rate gezogen hatte, etwas unternehmen. Aus Sicherheitsgründen ließ die Feuerwehr Aldenhoven im Beisein des Bürgermeisters Ralf Claßen, der sich vor Ort ein Bild von der Situation verschaffte, die Kapuzinerstraße in diesem Abschnitt sperren. Gegen Abend beruhte sich die Windlage etwas, so dass gegen 19 Uhr am Samstag die Straße wieder frei gegeben wurde. Das baumelnde Blech ließ man bei einem weiterhin abgesperrten Teil des betroffenen Grundstückes vorerst baumeln. Allgemein kann gesagt werden, dass der Raum Jülich, Linnich und die Gemeinden Aldenhoven, Titz und Inden mit einem „blauen“ Auge davongekommen sind. Die Jülicher Feuerwehr hatte lediglich einige Einsätze mit Bäumen und Ästen sowie ein gelockertes Fassadenteil am Gebäude der Sparkasse Jülich.

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