Stühlerücken in Aldenhovener Schulen und Kita

Von: Antonius Wolters
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Nicht nur auf dem Hof der Gesamtschule Aldenhoven-Linnich wird es langsam eng, hier bei der Eröffnung 2014, auch die Raumsituation droht sich weiter zu verschärfen. Foto: Wolters

Aldenhoven. Voller Überraschungen steckte die Sitzung des Aldenhovener Gemeinderates am Donnerstag für die Gemeindeverordneten. So hat der Kreis offenbar die Bedarfszahlen für Kindergartenplätze in Aldenhoven nach oben korrigiert mit der Folge, dass für das nächste Kindergartenjahr bis zu zwei weitere Gruppen eingerichtet werden können.

Hier schlägt Bürgermeister Ralf Claßen vor, diese bei der Kita „Regenbogen“ der Gemeinde Aldenhoven am Pestalozziring anzudocken, was am besten durch einen Anbau realisiert würde. Die Gemeinde muss sich allerdings mit einem entsprechenden Antrag beim Kreisjugendamt sputen, denn die Antragstellung muss bis zum 15. Januar erfolgen, um in den Genuss der Zuschüsse für die Erweiterung zu kommen.

Diese Maßnahmen hätten indes direkte Auswirkungen auf die Raumsituation im benachbarten Schulkomplex am Pestalozziring, der gemeinsam von der Käthe-Kollwitz-Realschule und der Gesamtschule Aldenhoven-Linnich (GAL) genutzt wird. Durch den Kita-Umbau fielen dort nämlich wohl zwei Räume weg, die derzeit noch von der GAL in Beschlag genommen werden.

Bei der GAL zeichnet sich außerdem schon ab, dass das Raumangebot auch aus anderen Gründen nicht mehr ausreichen wird: Bisher hätten sich die Leitungen von Gesamt- und Realschule zwar bei der Verteilung immer noch arrangieren können, doch die GAL müsse künftig mit weiteren Schülergruppen rechnen. So wird wohl eine zusätzliche „Rückläufer-Klasse“ gebildet, die mit Pennälern bestückt ist, die den Übergang von der Grundschule zum Gymnasium nicht geschafft haben, sowie eine „Willkommensklasse“, die vornehmlich von Flüchtlingskindern besucht wird. Ein größerer Raumbedarf könnte sich zudem aus einer höheren Zahl von Anmeldungen bei der GAL ergeben.

Umzug in die Schwanenstraße

Da trifft es sich gut, dass der längst beschlossene Umzug der auslaufenden Käthe-Kollwitz-Realschule in das teilweise leer stehende Gebäude der Hauptschule an der Schwanenstraße „erste Wahl ist“ und in den Sommerferien 2016 vollzogen werden soll, was allerdings eine gewisse Vorlaufzeit benötige, wie im Gemeinderat zu hören war. Eine entsprechende Elterninformation kündigte der Bürgermeister für kommenden Montag um 19 Uhr an.

Mit dem Umzug innerhalb des Zentralortes soll gleichzeitig gewährleistet sein, dass „die Kinder einen vernünftigen Abschluss machen können“.

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