Jülich - Studenten machen sich sonnige Gedanken

Studenten machen sich sonnige Gedanken

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Jülich. Wie lässt sich ein umweltverträglicher und zukunftsfähiger Umgang mit Energie und wertvollen Ressourcen nachhaltig gestalten? Das ist die Frage des 21. Jahrhunderts, auf die das Programm der „Summer School Renewable Energy” des Solar-Instituts Jülich (SIJ) der FH Aachen ausgerichtet ist.

Wer in dieser Diskussion mithalten will, braucht ein fundiertes Basiswissen. Die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten erneuerbarer Energiequellen wie Sonne, Wind, Biomasse, Geothermie und Wasser werden in einem zweieinhalbwöchigen Sommerkurs vorgestellt, verglichen und diskutiert.

Die 25. „Summer School Renewable Energy” vom 18. August bis 3. September auf dem SolarCampus Jülich der FH Aachen steht 50 Studierenden aller Fachrichtungen ab dem vierten Studiensemester offen. Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung vermitteln in Fachvorträgen die theoretischen Grundlagen. Exkursionen erlauben den Studierenden Einblicke in die Praxis.

In der „Zukunftswerkstatt” haben die Teilnehmer eineinhalb Tage Zeit, in kleinen Gruppen das erworbene Wissen in kreative und visionäre Ideen umzusetzen. Gefragt sind Lösungsansätze für aktuelle Problemstellungen der weltweiten Energieversorgung, die zum Abschluss der Summer School eine Jury prämiert.

Thematischer Schwerpunkt bleiben die verschiedenen Technologien und Komponenten solarthermischer Kraftwerke. Die Studierenden besichtigen das solarthermische Versuchskraftwerk in Jülich, das als erste Pilotanlage in Deutschland unter Beteiligung des Generalunternehmers Kraftanlagen München (KAM) und der Forschungspartner, Deutsches Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) und Solar-Institut Jülich (SIJ) sowie des Betreibers, Stadtwerke Jülich, errichtet und in Betrieb genommen wurde.

Außerdem sind eine Exkursion zum Tagebau Hambach sowie Besichtigungen einer Solarzellenfabrik und einer Biogasanlage Bestandteil des Programms. Die Summer School wird in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung NRW sowie der Firmen KAM, Flagsol und Bosch durchgeführt. Die Teilnahmegebühr beträgt 250 Euro und beinhaltet den Besuch aller Vorträge und Exkursionen sowie die Unterkunft auf der Campuswiese im eigenen Zelt. Anmeldung bis 21. Juli.
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