Jülich - Strickkurs lässt sich von skandinavischen Modellen inspirieren

Strickkurs lässt sich von skandinavischen Modellen inspirieren

Von: kr
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Neben den Modellen dänischer Designerinnen, die Dörthe Dietrich (3.v. r.) mitgebracht hatte, fanden auch die selbst gestrickten Modelle allgemein große Beachtung und wurden voller Stolz präsentiert. Auch Marita Breier (2.v.l.) ist stolz auf das, was ihre Strickerinnen schaffen. Foto: Kròl

Jülich. Stricken ist wieder in, doch für viele Frauen ist diese Art der Wollverarbeitung nie aus der Mode gekommen. Seit mehr als 20 Jahren nehmen sie an den Strickkursen der Volkshochschule Jülicher Land teil. Aus Jülich und Umgebung, Aachen, Bedburg sogar aus Bonn kommen sie einmal in der Woche nach Jülich, um unter Anleitung von Marita Breier ihre Nadeln klappern zu lassen.

Neben eigenen Ideen wird dabei auch häufig nach Vorlagen französischer und dänischer Designerinnen gearbeitet. So organisiert Marita Breier am Anfang jedes Kurses eine Ausstellung, um ihren Teilnehmerinnen Inspirationen zu liefern. „Im Herbst stelle ich französische Strickmode vor und im Frühling dänische Designerinnen“, erklärt die Kursleiterin. Für sie sind auch die skandinavischen Modelle die Größten. „Es ist toll, was die auf die Beine stellen“, schwärmt sie und verweist auf die kleinen Details, die den oft recht einfach nachzuarbeitenden Modellen den besonderen Pfiff geben. Sie wirken schlicht und dadurch raffiniert, fanden die zahlreichen Frauen, die in die Realschule, dem neuen Domizil der Strickerinnen gekommen, waren um sich auf dem Laufenden zu halten.

Neben tollen Schnitten und Mustern, wobei Designerinnen wie Hanne Falkenberg, Annette Danielsen oder Marianne Isager versuchen, möglichst Nähte zu vermeiden und die Teile in einem Stück zu stricken, wirken sie durch das Material. Es sind die hochwertigen Garne, die die Teile ob Pullover, Weste, Jacke oder Umschlagtuch zu etwas ganz Besonderen machen. Nur reine Naturprodukte aus Alpaka, Seide oder Baumwolle kommen hier zum Einsatz. Eine große Auswahl dieser Garne hatte Dörthe Dietrich aus Kiel mitgebracht, die die Designerinnen vorstellte und so manchen Tipp verriet.

Bei Kaffee und Kuchen ließen sich die zahlreichen Besucherinnen gerne beraten, tauschten sich über ihr Hobby aus und bewunderten die Strickwaren, die auch in den Kursen entstanden waren.

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