Strickerinnen der VHS Jülich präsentieren ihr Können

Von: Kr.
Letzte Aktualisierung:
14142416.jpg
Über die neuesten Trends informierten sich die zahlreichen Strickerinnen bei der kleinen Modenschau im VHS-Gebäude. Foto: Kròl
14142418.jpg
Stricken lässt es sich wunderbar in geselliger Runde.

Jülich. Darin sind sich alle einig: Strickerinnen sind ganz besondere Menschen. Neben Fantasie, schließlich müssen sie schon beim Kauf der Wolle vorausahnen können, wie das fertige Projekt in etwa aussehen sollte, brauchen sie Kreativität und Ausdauer und sind meist auch sehr gesellig. Stricken lässt es sich nämlich wunderbar in netter Gesellschaft und bei einem angenehmen Plausch.

Und wer dann einmal nicht weiter weiß, der findet den einen oder anderen guten Tipp bei den Mitstreiterinnen. Doch ganz professionellen Rat erhalten sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene bei Marita Breier, die schon seit vielen Jahren die Strickkurse der VHS Jülicher Land leitet. Donnerstags treffen sich die Strickerinnen von 10 bis 12.15 Uhr in den Räumen der VHS am Aachener Tor. Ein weiterer Kurs folgt von 19 bis 21.15 Uhr.

Außerdem existiert seit neuestem ein Strick-Café, zu dem jeder, der Lust und Laune hat, sich jeden ersten Montag im Monat ab 14 Uhr im Caseus Jülich einfinden kann. Bei Kaffee und Kuchen kann man sich dort über die neuesten Trends informieren, ausprobieren, an bereits begonnenen Stücken arbeiten, Neues in Angriff nehmen und klönen. Im Mai fährt Marita Breier außerdem mit einigen Frauen nach Schottland, wo sie eine Woche lang ausgiebig ihrem Hobby frönen.

Ihr Licht stellen die Frauen übrigens nicht unter den Scheffel. Gerne lassen sie sich in ihren selbst gestrickten Modellen, die allesamt Unikate sind, bewundern. So laden sie zwei Mal im Jahr zu einer Ausstellung in die Räume der VHS ein. Dort trifft sich dann alles, was Interesse am Stricken hat, mal solche Kurse besucht hat oder immer noch dabei ist. Hier wird gestrickt und gefachsimpelt, Literatur gewälzt und sich über die neuesten Trends informiert.

So hatte Marita Breier in diesem Jahr Marina Stahlhacke-Wicher und Barbara Münz eingeladen, die 2015 ihr Fachgeschäft La Volotte in Aachen eröffnet haben und nun ihr Sortiment vorstellten. Ausschließlich hochwertige sozial und umweltverträglich hergestellte Garne aus aller Welt bieten sie an. Dabei arbeiten sie zum Großteil mit kleinen Firmen zusammen, die auch häufig in Deutschland produzieren.

Sie bestätigen auch das, was Marita Breier immer sagt: „Wer mit Strickarbeit anfängt, greift zunächst zu preiswerten Garnen. Schnell entwickelt sich aber die Liebe zu hochwertigen Garnen – ob Seide, Leinen, Kaschmir, Alpaka oder Yak und so werden aus Pullovern und Jacken und sogar Tüchern, die sich bei Strickerinnen besonders großer Beliebtheit erfreuen, wahre Kunstwerke.

Einen Einblick darüber, was man alles fertigen kann, gab die kleine Modenschau. Leichte, sehr dünne Garne liegen dabei voll im Trend, wie die luftigen Stücke bewiesen, die hier vorgeführt wurden. „Ich weiß gar nicht, was sich zuerst davon stricken soll“, sagten Marita Breier und etliche der Frauen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert