Jülich - Stimmungsvolles Konzert mit dem Lagerfeuertrio im Kulturbahnhof

Stimmungsvolles Konzert mit dem Lagerfeuertrio im Kulturbahnhof

Von: mio
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Da brannte die Hütte: „Das Lagerfeuertrio“ begeisterte das Publikum im KuBa mit ihrem Musikrepertoire und Können. Foto: Mira Otto

Jülich. Am vergangenen Wochenende trumpfte „Das Lagerfeuertrio“ im KuBa (Kulturbahnhof) auf. Der Witz und das abwechslungsreiche Programm der Band wurde von dem Publikum mit kräftigem Gesang und ausgelassenem Tanz beantwortet.

Das Trio besteht aus Heiko Wätjen am Kontrabass, Bernd Weiss an der Akustikgitarre und Yann Le Roux am Cajon. Auf der Bühne stehen alle Drei ebenfalls am Mikrophon und singen, überraschen aber auch mit kurzen Rap- und Beatbox-Passagen.

Ihre eigenen Songs, die konsequent in Deutsch getextet sind, siedeln sie im Bereich des Akustik-Pops an. Allerdings covert die Band, welche seit elf Jahren in Urbesetzung besteht, quasi jeden Song, der gefällt. Von Funk bis Rock ist alles dabei.

Dabei werden auch absolute Musikklassiker umgedichtet. So heißt es dann in „Thriller“ von Michael Jackson: „Dat is egal, denn dat is Thriller“.

Neue Songs

Die Vollblutmusiker aus Aachen interagierten ab dem ersten Song „Schalalalalalalalalalala“ aus eigener Feder mit dem Publikum, welches den kompletten Auftritt nicht mehr stillhalten konnte. Auch weitere eigene Songs wie „Hallo, alles klar?“ trafen den Geschmack des Publikums, wodurch die Gruppe nach jedem Song mit tosendem Applaus belohnt wurde. Da „Das Lagerfeuertrio“ gerade neue Songs aufnimmt, klangen auch noch nicht veröffentlichte Songs, wie beispielsweise „Siegen im Leben“, in der Halle des KuBa an.

„Die sind super und haben dabei ihren ganz eigenen Stil“, sagte Robbi Körner, ein Besucher des Konzerts, zu der Band.

Abend voller Kontraste

Auch ernstere Songs fanden in der Playlist ihren Platz. So spiele die Band auf der Empore „Cello“ von Udo Lindenberg, wobei der Gesang von Yann Le Roux kaum noch von Original zu unterscheiden war. Auch moderne Sachen wie „Happy“ von Pharrell Williams durften nicht fehlen.

„Wenn auch die Leute hinter der Theke tanzen, dann hast du es echt geschafft“, fasste Heiko Wätjen die Stimmung des Abends zusammen und sagte kurze Zeit später: „Man kann sagen, es ist ein Abend voller Kontraste.“ Dies ließ Entertainer Bernd Weiss nicht ohne eine kleine Parodie und spielte kurzer Hand einige Zeilen des Kirchenliedes „Kumbaya My Lord“ an. Die Lacher des Publikums waren der Band sicher.

Nach einem Medley, welches aus einer gesungenen Danksagung, einer Kauferinnerung für die CD und unter anderem aus „No Woman no Cry“ und „Nossa“ bestand, verließ die Band schließlich, nach einem gelungenen Abend die Bühne. Allerdings hatte das Publikum noch nicht genug und ließ „Das Lagerfeuertrio“ erst nach drei weiteren Songs ziehen.

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