Stimmliche Höchstleistungen beim Wettstreit der Chöre

Von: ptj
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Das sechste Sängertreffen in der Bürgerhalle Inden/Altdorf war erneut ein Erfolg. Foto: Jagodzinska

Inden/Altdorf. In Bestform haben sich der MGV Inden/Altdorf und der Kirchenchor Lucherberg zum sechsten gemeinsamen Sängertreffen in der Bürgerhalle Inden/Altdorf vor rund 250 Gästen präsentiert, darunter viele Pierer Neubürger.

Das Konzept der Veranstaltung trägt sicherlich zum ungebrochenen Erfolg bei: Die von Robert Köhler humorvoll anmoderierten Liedvorträge, meist von einem musikalischen Trinkspruch eingeleitet, sind in vier Passagen unterteilt. Ausgedehnte Pausen ermöglichen den zwanglosen und feucht-fröhlichen Austausch untereinander -Êzunächst am Kuchenbuffet, später am Grill.

Der junge Berufsmusiker Frank Grobusch gab als neuer Dirigent des Gemeinschaftschors sein Debüt auf den Bühnenbrettern der Bürgerhalle. Beeindruckend war sowohl die stimmliche Höchstleistung, zu der er die „40 schönsten Männer nicht nur aus Inden/Altdorf” animierte, als auch seine durchaus lockere, witzige Art, mit der er das Publikum amüsierte.

Neben musikalischen Trinksprüchen wie „Komm herein, schönes Kind” zählten ein „paar Tipps, wie das Leben gelingt” und „Mach was Schönes aus diesem Tag”. „Was fürs Herz”, „Kleine Barke im Wind” oder „Mein Herz der Heimat” waren laut Grobusch „wichtig für Umsiedler”. Es wurde auch mit besonderer Hingabe zu Gehör gebracht.

Wie ein zünftiger Marsch klang ganz nach Grobuschs Geschmack „Das Wanderlied”. Nicht fehlen durften typische Männerchorlieder wie das kroatische Volkslied „Mala moja” und das Liedgut eines Kirchenchors wie das „Lied zur schwarzen Madonna”.

Hin und wieder stieg auch das Publikum singend und schunkelnd mit ein, wie im altbekannten Stück „Die kleine Kneipe” von Peter Alexander.

Im Hintergrund des Bühnenbildes hatte der mobile Indemann einen Standort gefunden und wurde von Köhler als neuer Sänger „Ulrich Indemann” vorgestellt. Auf diesen Wink reagierte sogleich der Indener Bürgermeister Ulrich Schuster, der eine Prämie für das noch fehlende Indelandlied auslobte, aber auch ernstere Töne fand: „Zur Panik besteht kein Anlass”, kam er auf dengravierenden Erdrutsch in Nachterstedt zu sprechen, der aber, wie er versicherte, nicht auf rheinische Verhältnisse übertragbar ist.

Der Frenzer Ortsvorsteher und Mitsänger Werner Breuer nutzte seine Einladung, ein paar Worte zu sagen, mit einer augenzwinkernden politischen Botschaft an die Adresse der Grünenvertreterin Hella Rehfisch: „Hella, gegen dich will ich gewinnen”. Die Stimmung erreichte ihren Höhepunkt.
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