Aldenhoven - Stimme der jungen Generation im Aldenhovener Jugendrat

Stimme der jungen Generation im Aldenhovener Jugendrat

Von: gre.
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Der Jugendrat vor dem Rathaus, dessen Sitzungsaal ihm für die Zusammenkünfte zur Verfügung steht. Foto: Jugendrat

Aldenhoven. „Ohne uns sieht Aldenhoven alt aus.“ Eine Binsenweisheit, aber man kann mal darauf hinweisen, darauf aufmerksam machen, dass es die Jugend auch noch gibt. Der Jugendrat Aldenhoven hat sie zu ihrem Slogan gemacht. Und über ihn, den Jugendrat, kommt die Aldenhovener Jugend zu Wort, kann sich einmischen, findet Gehör.

Initiator des Jugendrates war Bürgermeister Ralf Claßen, der seine Azubis dazu anhielt, diesen zu bilden. Das geschah im Oktober 2015 im Anschluss an einen Besuch im Düsseldorfer Landtag mit anschließendem Workshop. Daraus hat sich eine Gemeinschaft von inzwischen 40 Jungen und Mädchen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren gebildet. Die Mehrzahl kommt aus Aldenhoven und Neu-Pattern. Aus den übrigen Ortschaften der Gemeinde sind nur einige wenige dazu gestoßen.

1. Vorsitzende ist Maike Wenige-Gonzalez, ihr Stellvertreter Remo Ruiu. Die beiden Koordinatoren Yasmin Ari und Markus Bambynek gehören zu den Mitgliedern der „ersten Stunde“. Sie sind zwar beide deutlich über 18, wirken aber als Verbindungsleute zur Gemeindeverwaltung, wo sie auch beschäftigt sind.

Der Jugendrat schaltet sich auch in die parlamentarische Arbeit ein. Sein Wunsch, mit beratender Stimme im Schul- und Sozialausschuss mitzuwirken, wurde nicht nur erfüllt, der Ausschuss billigte ihm sogar zwei Sitze zu. Man legt Wert darauf, in Fragen, die die Jugend betreffen, deren Meinung oder Rat zu hören.

Einbringen von Ideen

Der Jugendrat macht sich überall dort nützlich, wo seine Arbeit und seine Ideen von Wert sind, zum Beispiel in der aktiven Mitwirkung bei der kürzlich stattgefundenen Präventions- und Bildungskonferenz, bei der Ausgestaltung der Taschengeldbörse, bei Integrationsaufgaben, zum Beispiel dem Fest der Nationen, bei Fragen zur Inklusion oder bei der Abwehr rechter Parolen und Fake News, Beispiel Lügenteppich.

Maßgebend waren die jungen Menschen beim Filmprojekt „ein Jahr Gemeinde Aldenhoven“ tätig. Dieses Projekt läuft noch, ist noch nicht abgeschlossen. Die Jugendlichen filmen alle Veranstaltungen, die 2017 stattgefunden haben. Daraus soll dann der Film entstehen, mit dessen Fertigstellung Mitte 2018 gerechnet wird.

Die Jugend stellt sich auch für Hilfsarbeiten zur Verfügung, beim Verteilen von Flyern, Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge, Ordnungsdienste für die Tour de France, Führung zu den Aldenhovener Sehenswürdigkeiten, der Betreuung der Bücherstele und den gemeindlichen Frühjahrsputz.

Für das kommende Jahr hat man einige Workshops vor über die Themen Handwerk, Kunst, EDV, Fitness sowie die Eingliederung der in Aldenhoven lebenden Flüchtlinge.

Ihr Wunsch für 2018: Eine geeignete Räumlichkeit als fester Treffpunkt für die Jugend der Gemeinde, dessen Betreuung dann der Jugendrat übernehmen würde.

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