Stetternicher starten mit einem Kracher in die Sitzung

Von: jago
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Startschuss in eine superjeile
Startschuss in eine superjeile Zick: Wer wäre bei der Sitzung der KG Schanzeremmele dafür besser geeignet gewesen, als die Kölschrock-Band Brings?! Foto: Jagodzinska

Stetternich. Bereits kurz nach Eröffnung des Vorverkaufs für ihre Kostümsitzung vermeldete die Stetternicher KG Schanzeremmele: Ausverkauft! Die Ankündigung eines Superprogramms mit den Auftritten bekannter Kölner Karnevalsgrößen hatte einen wahren Run auf die Karten ausgelöst.

Entsprechend hoch waren die Erwartungen der glücklichen Jecken im Festzelt, die eins der begehrten Tickets ergattert hatten - sie wurden nicht enttäuscht. In echt kölscher Manier gestaltete sich der Einmarsch. Der Elferrat mit Sitzungspräsident Willi Goder wurde von der in Kompaniestärke einrückenden „Bürgergarde Blau-Gold Köln” begleitet, die es bestens verstand, die Stimmung anzuheizen.

Nicht umsonst stammt aus den Reihen der Garde das Kölner Dreigestirn der vergangenen Session. Mit dem närrischen Volk strahlten Stetternichs Prinz Matthias (Hoven) und Prinzessin Elfi (Sauer) in Begleitung von Prinzenführer Michael Rahmen bei diesem herrlichen Anblick um die Wette. Wenn es eine Kölschrock-Band gibt, die einen Saal zum Kochen bringen kann, dass ist es Brings. Ein derartiger Kracher zum Sitzungsauftakt war der Garant dafür, dass das Publikum im Zelt in eine superjeile Zick startete.

Weitere musikalische Höhepunkte boten „Querbeat” mit ihrer Mischung aus Schlager-, Rock- und Sambarhythmen, die altbekannten und bewährten Hände-zum-Himmel-Kolibris, Solotrompeter Bruce Kapusta und das frech-spritzige Mädelsquartett „Cölln Girls”, das besonders die Herzen der männlichen Jecken im Sturm eroberte. Akrobatisch, artistisch und attraktiv - diese Attribute verkörperten die Showtanzgruppe „Free Style” der Schanzeremmele mit ihrer Choreographie „Paparazzi” und ganz besonders Tanzmariechen Silke Frey.

Spektakulär gestalteten sich ebenfalls die Auftritte der Tanzgruppe der Kölschen Narren Gilde „De Höppemötzjer” und des Tanzkorps der Großen Braunsfelder „Kölner Rheinveilchen”. Als Redner hatten die Schanzeremmele drei Spitzenkräfte im Programm, die zweifellos zu den Top 10 des rheinischen Karnevals zählen. „Der Mann für alle Fälle”, Guido Cantz, ist in Stetternich immer wieder ein gerne gesehener Gast, zumal er hier am Beginn seiner steilen Karriere einen seiner ersten Auftritte hatte.

„Blötschkopp” Marc Metzger spielte wieder einmal mit seinem Publikum, bezog es immer wieder in seine frechen Schwadereien ein und erntete einen Lacherfolg nach dem anderen.

Nicht weniger erfolgreich waren die Lachmuskelattacken von Peter Raddatz, der als „Dä Mann met däm Hötche” zu den Altmeistern der kölschen Büttenrede gehört.

Im Hintergrund und dennoch viel wichtiger als oftmals angenommen, bot die Sitzungskapelle „Coeln Combo” unter der Leitung von Michael Kuhl eine großartige Leistung.

Im Verlauf der Sitzung, zu deren Besucher mit dem Präsidenten des Bundes Deutscher Karneval, Volker Wagner, und dem Präsidenten des Regionalverbands Düren, Rolf Peter Hohn, hochrangige Karnevalsfunktionäre zählten, wurde das Senatorenteam durch vier Neuzugänge verstärkt.
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