Stetternicher Schanzeremmele feiern ihre 6 x 11 Jahre

Von: jago
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6 x 11 Jahre KG Schanzeremmele: In der Jubiläumssitzung boten die Stetternicher Karnevalisten und ihr Dreigestirn Prinz Ralf (Müller), Bauer Manfred (Lüttges) und Jungfrau Horstine (Horst Maurischat) ein Programm mit Spitzenkräften des Kölner Karnevals. Foto: Jagodzinska

Stetternich. Seit vielen Jahren ist die große Kostümsitzung der Stetternicher KG Schanzeremmele ein Publikumsmagnet im jecken Veranstaltungskalender. So waren natürlich auch schon Wochen vor der Jubiläumssitzung zum 6 x 11-jährigen Bestehen sämtliche Karten ausverkauft.

Bereits der Einzug des Elferrats und des Dreigestirns in Begleitung des in Kompaniestärke aufmarschierenden Korps der „Altstädter Köln von 1922“ machte klar, dass kein Einziger im Zelt sein Kommen bereuen würde. Stimmungsvoller und farbenprächtiger kann eine Sitzung nicht beginnen. Im rot-gelb-blauen Farbenrausch fühlten sich der Elferrat und das Dreigestirn mit Prinz Ralf (Müller), Bauer Manfred (Lüttges) und Jungfrau Horstine (Horst Maurischat) in ihrem Element und schickten von der Bühne aus den Karnevalsbazillus zur ungehemmten Ausbreitung ab in die jubelnden Massen.

Als Schanzeremmel verkörperte Marc Wirtz die Tradition, die im Vereinslied besungen wird „Mir blieve wat mir emme worre, de Schanzeremmele us Stetternich.“ Nicht ohne Stolz begrüßte der souverän und schwungvoll auftretende Sitzungspräsident Willi Goder im von Höhepunkten nur so gespickten Programm mit Guido Cantz einen Redner der absoluten Spitzenklasse. Wer solche karnevalistischen Stimmungskanonen aufzubieten hat, braucht sich um die leider immer häufiger zu beobachtende Unruhe im Publikum bei Redebeiträgen keine Sorgen zu machen. Dem als „Mann für alle Fälle“ bekannt gewordenen Urkölner (wenn man Porz-Lind zum Zentrum des rheinischen Frohsinns hinzurechnet) hörten alle gerne zu und lachten herzhaft über die gelungenen Pointen.

Frei nach dem Sessionsmotto des Dreigestirns „Höppe, springe, danze, mir drei han jetz et janze“ hüpften, sprangen und tanzten die Jecken, als die Gruppe „Kasalla“ mit dem ersten musikalischen Top-Beitrag das Zelt rockte.

Während des gesamten Programms blieb die Stimmung herausragend jeck auf Top-Level. Einzelredner wie Jürgen Beckers oder Dieter Röder, die Altstars „Blom un Blömcher“ oder „Die Drei Colonias“ sorgten für Lachsalven und traten wahre Lawinen kölschseliger Fetenlaune los.

Die Schanzeremmele sind in der glücklichen Situation, immer wieder KG-eigene Showtanz-Gruppen in allen Altersklassen in ihren Reihen zu haben, die mit ihren eindrucksvollen Choreographien die Herzen erobern. Für die Jubiläumssitzung hatte man zudem die Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ aus der Kölner Hochburg des närrischen Treibens aufzubieten.

Die grandiose Darbietung mit akrobatischen Spitzenleistungen riss das Publikum ebenso von den Sitzen wie die fetzigen Lieder von „De Boore“. Dass die Jungs auch die besinnlicheren Töne beherrschen, ist spätestens seit ihrem Karnevalshit „Rut sin de Ruse“ allgemein bekannt, und so ließen sich die feiernden Jecken im Zelt nicht zweimal bitten, als Schunkeln angesagt wurde.

Als Sitzungskapelle hatte man in Stetternich mit der „MK-Band“ einen Garanten für nahtlose Übergänge zwischen den Programmpunkten.

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