Stetternich liegt auf tektonischer Störung

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Bürgerinformation in Stetternich über Bergschäden mit dem Landtagsabgeordneten Josef Wirtz und Detlef Finke vom VBHG.

Stetternich. Auf einer Bürgerinformation der CDU in Stetternich haben Detlev Finke, Geschäftsführer des VBHG, Verband bergbaugeschädigter Haus- und Grundeigentümer, sowie Markscheider Dipl.-Ing. Volker Baglikow über Bergschäden infomiert.

Schnell wurde den zahlreichen Besuchern, die Lambert Schmitz, Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Stetternich, begrüßen konnte, die besondere Situation des Ortes deutlich. Durch den ganzen Ort zieht sich eine tektonische Störung mit Nebenausläufern, die schon an vielen Stellen deutlich sichtbare Spuren hinterlassen hat.

Nach Klärung der Hauptursachen wurde den Stetternichern aufgezeigt, an wen man sich bei Verdacht auf einen Bergschaden wenden kann. Empfohlen wurde der Schritt über die Stadt Jülich an den VBHG, bei dem die Stadt Mitglied ist. Hierüber sind erste kostenlose Prüfungen möglich.

Der Landtagsabgeordnete Josef Wirtz (CDU) berichtete über die neue Anrufungsstelle, die in Kürze eingerichtet werden wird. Sie soll im Streitfall zwischen dem Bergbautreibenden (RWE Power) und dem Betroffnen vermitteln und Lösungen finden. Geleitet werden soll eine solche Stelle von einem Juristen mit Befähigung zum Richteramt. Es sollen regelmäßig Sprechstunden in Jülich als Zentrum des rheinischen Bergbaugebietes stattfinden.
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