Sternsinger sammeln und treten für Kinderrechte ein

Von: gre
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Viele junge „Dreikönige” ma
Viele junge „Dreikönige” machten sich als Sternsinger auch im Jülicher Land auf den Weg, um Spenden zu sammeln und für die Achtung von Kinderrechten speziell in Nicaragua zu sammeln. Foto: Greven

Aldenhoven. Die Sternsinger klopfen in diesen Tagen an allen Türen in allen Orten der gesamten Bundesrepublik. Als „Heilige Drei Könige” ziehen sie mit ihrem Stern von Haus zu Haus.

Sie sprechen ihren Segenswunsch „Christus mansionem benedicat” (Christus segne dieses Haus) und schreiben ihn in der festgelegten Kurzfassung „20C+M+B+12” mit Kreide an die Haustür. Sie bitten dabei um Spenden für das Kindermissionswerk, welches über 2000 Projekte in 110 Ländern der Dritten Welt unterstützt.

Aber sie sammeln nicht nur Spenden, sondern sie pochen diesmal auch auf Kinderrechte in Nicaragua und in der ganzen Welt. „Klopft an Türen, pocht auf Rechte”, so lautet das Motto der Sternsingeraktion 2011.

In vielen Ländern der Dritten Welt werden die Rechte der Kinder mit Füßen getreten, wird ihnen die Schulbildung verwehrt und müssen stattdessen zum Lebensunterhalt der Familie beitragen. Hierauf wollen die Sternsinger besonders aufmerksam machen.

Am 28. Dezember, dem „Fest der Unschuldigen Kinder”, wurden sie im Hohen Dom zu Aachen ausgesandt, indem Bischof Mussinghoff der Kreide segnete, mit denen der Segensspruch an die Türen geschrieben wird.

In der Teil-GdG (Gemeinschaft der Gemeinden) Aldenhoven ist die Aussendungsfeier für die Sternsinger aus Aldenhoven, Freialdenhoven, Schleiden und Siersdorf am Dienstagmorgen in der Pfarrkirche St. Mauritius in Freialdenhoven. Lediglich die Pfarre Aldenhoven hat den Beginn der Aktion wegen der Vielzahl der zu besuchenden Familien um einen Tag vorgezogen.

Andrea Jansen, die seit Jahren in der Pfarre ehrenamtlich tätig ist, hat sie bereits am vergangenen Montagmorgen, versehen mit dem Segen, entgesandt. Die Erstkommunikanten, unterstützt von größeren Kindern, deren Müttern und Vätern wurden nach ihrer Einkleidung auf den Weg geschickt. Später kamen die Kinder des Elisabeth-Kindergartens noch hinzu.

Wie alle Kollekten und Spendenaktionen in der ehemaligen Bergarbeiterwohngemeinde verspricht auch diese Aktion wiederum ein voller Erfolg zu werden. Im Vorjahr brachte sie den stattlichen Betrag von über 4200 Euro ein.

In dem letzten Pfarrbrief von St. Martinus Aldenhoven ist die Summe aller Sammlungen und Spenden aufgelistet. Sie belief sich im Jahre 2010 auf rund 44 000 Euro, wobei der größte Teil mit zusammen 30 800 Euro auf die Martinus- und die Goretti-Aktion entfielen.
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