Sternsinger bringen Segen ins Jülicher Rathaus

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Über hundert Sternsinger begrüßte Bürgermeister Axel Fuchs im Foyer und Sitzungssaal des Rathauses. Er dankte ihnen für das Engagement und den Segen, der beim Besuch dem Verwaltungssitz erteilt worden ist. Foto: Stadt Jülich/Stein

Jülich. In diesen Tagen sind sie wieder unterwegs – die Mädchen und Jungen der „Aktion Dreikönigssingen“. Nach ihrem Aussendungsgottesdienst in der Jülicher Propsteikirche machten sich über hundert Kinder auf den Weg mit Botschaft und Sammelbüchse. Erste Station war der Amtssitz des ersten Bürgers der Stadt – Bürgermeister Axel Fuchs empfing die Schar im Rathaus.

Natürlich wurde im Eingangsbereich mit Kreide die Markierung „20C+M+B+17“ angebracht, nachdem der Bürgermeister gern seine persönliche Spende zu der von der Verwaltung gestifteten Summe in die Sammeldose gesteckt hatte.

Im Großen Sitzungssal wurden all die kleinen und größeren Sternsingerkinder durch ihn persönlich begrüßt und mit Kakao versorgt, der von Markus Freyaldenhoven und seinem Cateringservice spendiert wurde.

„Ich freue mich, dass Ihr zusammen so viel Geld sammelt für die, denen es nicht so gut geht wie uns“, so Axel Fuchs. „Ich danke Euch für den tollen Einsatz und den überbrachten Segen für dieses Haus.“ Die Aktion Dreikönigssingen steht in diesem Jahr unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein – Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit!“.

Kinder in Not unterstützen

Mit dem Geld, das die Sternsinger sammeln, unterstützt die Aktion Dreikönigssingen jährlich mehr als 2000 Projekte für Kinder in Not. Einen pädagogischen Schwerpunkt setzt die Aktion Dreikönigssingen mit Beispielland und Motto. So soll den Sternsingern die Lebenssituation von Kindern am konkreten Beispiel eines Landes nahegebracht werden.

In diesem Jahr steht Kenia im Fokus. Am Beispiel der Turkana, einer extrem trockenen Region im Norden Kenias, lenken die Träger der Aktion – das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) – den Blick auf die Ursachen und Folgen des Klimawandels.

Von Tür zu Tür unterwegs

Insgesamt sind rund 300.000 Sternsinger in ganz Deutschland um den 6. Januar von Tür zu Tür unterwegs, segnen Häuser und Wohnungen und sammeln Spenden für Not leidende Kinder in der ganzen Welt.

Das Sternsingen ist ein alter Brauch, der bis ins Mittelalter zurückreicht. Als Könige gekleidet zogen Jungen durch die Gassen und spielten den Zug zur Krippe nach. Das Kindermissionswerk hat den Brauch 1958 durch die Sternsingeraktion wieder aufgegriffen und ihm ein neues Ziel gegeben. Heute ist das Sternsingen die weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder.

Bei ihren Hausbesuchen schreiben die Sternsinger den Segen mit gesegneter Kreide über die Türen: 20C+M+B+17. Der Stern steht für den Stern, dem die Weisen aus dem Morgenland gefolgt sind. Zugleich ist er Zeichen für Christus. Die Buchstaben C+M+B stehen für die lateinischen Worte „Christus Mansionem Benedicat“ – Christus segne dieses Haus. Die drei Kreuze bezeichnen den Segen: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

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