Stawag, EWV, NEW und Stadtwerke Jülich erhöhen Gaspreise

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Gaspreise: Was rechtens ist und was nicht, ist für den Vrebraucher meist nicht unbedingt klar. Im Zweifel unabhängige Beratung holen. Foto: Harald Krömer

Aachen/Jülich/Heinsberg. Mit Stawag, EWV, Stadtwerken Jülich und der Heinsberger West Energie und Verkehr (NEW) erhöhen mehrere große Gasversorger der Aachener Region zum 1. April ihre Preise. Die Tarife der Stawag steigen um 0,6 Cent pro Kilowattstunde, die Grundpreise bleiben unverändert.

Für einen typischen Vier-Personen-Haushalt in einem Einfamilienhaus erhöhen sich die monatlichen Gaskosten um zehn Euro, heißt es bei der Aachener Stawag. Ein Single-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 7000 Kilowattstunden zahle 3,50 Euro monatlich mehr. Wie die Erhöhung im Einzelfall ausfalle, hänge vom jeweiligen Verbrauch sowie vom Produkt ab, das der Kunde beziehe.

Die in Stolberg ansässige EWV erhöht die Preise um 0,43 Cent auf auf 5,74 Cent pro Kilowattstunde. Das ist ein Anstieg von rund acht Prozent.

Auch für die rund 10.000 Erdgas-Kunden der Stadtwerke Jülich wird der Bezug teurer. Einen entsprechenden Beschluss hat der Aufsichtsrat am Montagabend gefasst, erklärte Geschäftsführer Ulf Kamburg am Dienstag. „Wir werden erhöhen müssen”, sagte er. Seit Februar 2009 seien die Beschaffungskosten gestiegen. Über Höhe und Zeitpunkt der Endpreis-Erhöhung konnte Kamburg noch nichts sagen.

Die NEW-Gas-Kunden von West Energie und Verkehr im nördlichen Heinsberger Kreisgebiet müssen zum 1. April im Zuge der quartalsweise anstehenden Anpassung der Tarife an die Entwicklung des Heizölpreises mit einer Erhöhung voraussichtlich um rund 0,11 Cent je Kilowattstunde inklusive Umsatzsteuer rechnen.

Grund für die Erhöhungen seien die steigende Ölpreise, so alle drei Unternehmen.

„Während wir im vergangenen Jahr zwei Mal unsere Kunden mit einer Preissenkung von in Summe über 30 Prozent entlasten konnten, müssen wir jetzt die Preise wieder anheben”, sagt Stawag-Vertriebsleiter Andreas Maul. Da die neuen Preise aber erst ab April griffen, gelte bis zum Ende der Heizperiode der günstigere Preis.

Unterdessen halten die Stadtwerke Düren zum zweiten Mal in Folge ihre Preise stabil. Auch der Energieversorger Enwor erhöht seine Preise nicht.
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