Startschuss: Linnich erfindet sich neu

Von: Antonius Wolters
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Baustelle Linnich: Die Grabgeräte stehen bereit für den offiziellen Start der Umgestaltung der Rurstraße, die Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker und an der Umsetzung des Projektes beteiligte Personen mit dem obligatorischen Spatenstich offiziell in Gang setzten. Foto: Wolters
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Linnichs Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker eröffnete mit Citymanager Jonas Reimann dessen Büro an der Rurstraße 21. Foto: Wolters

Linnich. Zwar ist die Rurstraße im Herzen Linnichs schon ein paar Wochen Baustelle, doch der offizielle Start durch den obligatorischen ersten Spatenstich erfolgte am Freitagmorgen.

Dazu begrüßte Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker im Schatten des Glasmalerei-Museums die Vorsitzenden der Fachausschüsse, die maßgeblich die Planungen begleitet haben, Vertreter der beteiligten Baufirmen, Planer Jan Siebenmorgen und den neue Citymanager Jonas Reimann, dessen nur wenige Schritte entfernt liegendes Büro am Freitag ebenfalls eröffnet wurde.

Die Umgestaltung der zentralen Rurstraße ist ein Mosaikstein auf dem Weg, den die Stadt Linnich beschreitet, um sich quasi neu zu erfinden. Die Umgestaltung der Innenstadt hatte der Stadtmarketingverein „Wir in Linnich“ 2014 angestoßen und während des folgenden Planungsprozesses begleitet, der im Integrierten Handlungskonzept (IHK) mündete.

„Ich bin froh, dass wir finanziell unterstützt werden durch Land und Bund“, verwies die Bürgermeisterin auf die Gewährung von Städtebauförderungsmitteln und Hilfen aus Sonderprogrammen, die die Umsetzung des IHK überhaupt erst ermöglichen. „Eine schwierige Zeit“, nennt Schunck-Zenker den Beginn der Operation an der „Hauptschlagader der Stadt“, die vor einigen Wochen begonnen hat.

„Alle müssen Rücksicht nehmen“

So habe es sich ausgezahlt, dass intensiv mit den Anwohnern der innerstädtischen Umleitungsstrecken gesprochen worden sei. „Alle müssen Rücksicht nehmen“, appellierte sie an die Toleranz der Beteiligten. Sie habe auch verständnisvolle Worte gehört: „Es muss ja was passieren“, sei in Linnich Konsens.

Damit das in geordneten Bahnen verläuft und die Kommunikation zwischen allen Beteiligten reibungslos funktioniert, hat vor wenigen Wochen Citymanager Jonas Reimann seine Arbeit aufgenommen. So tagen in dessen Büro, Rurstraße 21, die wöchentlichen Baubesprechungen, in denen Vertreter der Ver- und Entsorger (Gas, Wasser, Strom, Kanal und Hausanschlüsse) sowie der ausführenden Baufirmen anstehende Arbeiten im Detail besprechen. Zudem steht Reimann dort donnerstags, 10 bis 14 Uhr, für Bürger und Gewerbetreibende zur Verfügung. Terminvereinbarung: Telefon 0151/15616833.

Zudem hat der Citymanager einen Baustellenflyer erstellt, in dem die Maßnahme in den vorgesehenen Bauabschnitte erläutert, die Zugänglichkeit der einzelnen Geschäfte beschrieben sowie die Umleitung des innerstädtischen Verkehrs und auf Ausweichparkplätze hingewiesen wird.

Später wird der Citymanager sich verstärkt um das Leerstandsmanagement und die Attraktivierung von Linnichs neuer Mitte kümmern, die durch die Bau- und Sanierungsmaßnahmen entsteht und nach der Fertigstellung mit neuem Leben erfüllt werden soll.

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