Start zur Neugestaltung der Ortsdurchfahrt Ederen

Von: ojo
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So morsch ist die alte K12 nun doch noch nicht. Beim obligatorischen Spatenstich konnte der eigentliche Stich, allen voran von Bürgermeister Wolfgang Witkopp (3.v.r.) und Landrat Wolfgang Spelthahn (4.v.r.) nur angedeutet werden. Foto: Jonel

Linnich-Ederen.. „Ich freue mich, dass ein für Ederen wichtiges Infrastruktur- und Straßenbauprojekt weitergeht.“ So gab Landrat Wolfgang Spelthahn gemeinsam mit dem Linnicher Bürgermeister das Startsignal zur Neugestaltung der Ortsdurchfahrt K12. Nochmals drei Monate Baulärm müssen die Ederener erdulden, um danach eine komplett neu gestaltete Ortsdurchfahrt genießen zu können.

Die Kreisstraße 12 ist die Nord-Süd-Ortsdurchfahrt von Gereonsweiler nach Freialdenhoven. Im nördlichen Teil ist sie bereits ausgebaut vom Ortseingang bis zur Straße Aachener Ende. Nun kommt der Rest, immerhin ein 380 Meter langer Abschnitt bis zum Ortsausgangsschild Richtung Freialdenhoven, unter den Bagger.

Die Baumaßnahme, die unter Vollsperrung mit ausgewiesener Umleitung umgesetzt wird, ist eine Kooperation von Kreis und Stadt. Dabei wird nicht nur die Fahrbahn erneuert – sie erhält, wie Spelthahn betonte, einen Geräusch dämpfenden Asphalt –, sondern auch die Nebenanlage wird aufgenommen. Wesentlichstes Merkmal: Die Ortsdurchfahrt erhält einen Gehweg, der diese Bezeichnung auch verdient. Er wird durchgängig bis zum Friedhof am Ortsausgang Richtung Freialdenhoven verlaufen. Für den Bürgersteig ist Pflasterung vorgesehen.

Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist der künftige Verlauf der K 12 im Ortsbereich. Im Einmündungsbereich Kirchweg/Bahnstraße wird sie verschwenkt. Zum einen soll dadurch die Geschwindigkeit gedämpft werden, zum anderen versprechen sich die Verkehrsexperten einen Zugewinn an Übersichtlichkeit. Als Tempobremsen fungieren zudem „symmetrische Fahrbahnverengungen und einseitige Fahrbahnverengungen“.

Die Gesamtkosten des Ausbaus werden mit 400.000 Euro kalkuliert. Das Land NRW fördert die Maßnahme mit 60 Prozent. Das Geld bleibt sozusagen in der Stadt. Bauausführendes Unternehmen ist die Linnicher Firma Blandfort. Die Planung hatte das Ingenieurbüro Dr. Jochims & Burtscheidt.

Für Ederen sei der Ausbau der K 12 etwas Besonderes, sagte Bürgermeister Wolfgang Witkopp. Ortsvorsteher Norbert Reitinger habe mit der Ederener Runde „einen ausgesprochen aktiven Kreis, der viel bewegt“. Mit der Neugestaltung der Ortsdurchfahrt werde das dörfliche Engagement abgerundet.

Die Spaten, die bei einem Baubeginn zum Einsatz kommen, blieben in Ederen nur Staffage. Um den vorhandenen Asphalt aufzubrechen, werden brachialere Werkzeuge zum Einsatz kommen müssen.

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