Standing Ovations für die Landesliga-Ringer des TuS Aldenhoven

Von: hfs.
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Aldenhoven. Am Ende eines tollen Kampfabends gab es Standing Ovations für die Landesliga-Ringer des TuS Aldenhoven, die im jüngsten Heimkampf den langjährigen belgischen Ligarivalen BC Kelmis mit 24:13 besiegten.

Beide Mannschaften kennen sich bestens, lieferten in den vergangenen Jahren tolle Kämpfe ab. So waren die Zuschauer gespannt auf das erneute Aufeinandertreffen. Sie wurden nicht enttäuscht. Bereits im ersten Kampf ließ Yakup Ali Avci in der Klasse bis 57 Kilogramm dem Belgier nicht den Hauch einer Chance und erarbeitete sich einen Punkt nach dem anderen. Am Ende wurde er als technisch überlegener Sieger gefeiert.

Bei den schweren Jungs in der Klasse bis 120 Kilogramm überraschte Kai Derbort seinen Gegner in den ersten Sekunden und brachte ihn zu Boden. Sodann setzte er einen Nackenhebel an, dem sein Gegner nicht mehr entrinnen konnte. Der Schultersieg für den Aldenhovener war perfekt.

In der Klasse bis 61 Kilogramm traten Hüseyin Cakit und Angelo Konopka gegeneinander an. Beide Ringer kennen sich viele Jahre. Der heimische Cakit zeigte von der ersten Sekunde an, wer gewinnen wollte. Er kontrollierte den Kampf und brachte viele schöne Angriffe an, so dass er bereits nach zwei Minuten mit zwölf Punkten Vorsprung führte. Anschließend krönte er den Kampf mit einem Schultersieg. Die Halle stand Kopf.

In der 98 Kilogramm-Klasse holte Christian Weppler nach tollem Kampf endlich den Heimsieg, den er sich nach langer Verletztung gewünscht hatte. Mit 22:4-Punkten wurde er als technisch überlegener Sieger von der Mannschaft und den vielen Zuschauern frenetisch gefeiert. Simeon Dupont stellte sich für die Mannschaft auf die Waage, konnte aber wegen einer schweren Grippe nicht kämpfen.

Nach der Pause ging es weiter mit Mohamed Zeggai (98 Kilo). Der hatte jedoch schon an der Waage Pech: Durch einen technischen Defekt hatte er plötzlich 500 Gramm Übergewicht. Den anschließenden Kampf dominierte er klar und errang die technische Überlegenheit, die Punkte gingen aber trotzdem an die Gäste. In der Klasse bis 70 Kilogramm sollte der griechisch-römisch Spezialist Pascal Uhl den Kampf sicher nach Hause bringen. Aber sein Gegenüber nutzte eine Unachtsamkeit kurz vor der Pause aus und setzte einen Kopfzug an: Schultersieg für Kelmis.

Thomas Ritz betrat die Matte in der 80-Kilogramm-Klasse. Sein Gegner wollte den Sieg und setzte sofort seine Angriffe. Ritz konnte immer wieder reagieren, musste aber jeweils einen Punkt abgeben und war in Rückstand. Aber er blieb ruhig und wartete auf seine Gelegenheit. Die Angriffe wehrte er problemlos ab und ging zum Gegenangriff über. Der TuS-Kämpfer erreichte den Gleichstand, und da der Gästeringer überfordert schien, seine ziellosen Angriff aber fortsetzte, nutzte Ritz die Situation und fing in ab. Kein Entkommen gab es mehr für den Gegner, die vier Mannschaftspunkte waren dem Gastgeber sicher.

Entscheidung in 75-Kilo-Klasse

So mussten die beiden 75-Kilogramm-Klassen die Entscheidung bringen: Umut Akyuz wurde erneut in der für ihn ungewohnten Stilart griechisch-römisch auf die Matte geschickt. Dieses Mal drehte er den Spieß um. Er wurde technisch überlegener Sieger, denn er verpasste seinem Gegner eine „Flugschulung“. Dreimal holte er eine Viererwertung für seine Würfe, wurde begeistert gefeiert.

Im letzten Kampf des Abends standen sich mit Vadim Dubowik und Tommy Lambott wieder langjährige Kontrahenten gegenüber. Der Aldenhovener kam besser in den Kampf und führte in der ersten Runde mit 5:0-Punkten, bevor Lambot aufdrehte und zum 6:6 ausglich. Tommy Lambot hatte anschließend eine höhere Wertung mehr, der Kampf wurde mit 1:0-Mannschaftspunkten für die Belgier gewertet. Am Ende siegte der TuS verdient mit 24:13.

„Das war eine tolle Mannschaftsleitung“, freute sich Geschäftsführer Guido Grigouli. Der nächste Heimkampf folgt erst am 7. November. Aufgrund der Freilose und Auswärtskämpfe müssen sich die Aldenhovener Fans gedulden. Gast ist dann der KSV 22 Werries. Hier ist wieder ein Sieg geplant.

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