Jülich - Städtische Kitas in Jülich zeigen, dass Klimaschutz kinderleicht ist

Städtische Kitas in Jülich zeigen, dass Klimaschutz kinderleicht ist

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Die Erzieherinnen der städtischen Kindertagesstätten präsentierten stolz die Projekte ihrer Schützlinge – vom recycelten Karnevalskostüm bis zum Musikinstrument aus wertfreiem Material. Foto: Stadt Jülich

Jülich. Klimaschutz, Energiesparen, CO2-Einsparung – wieso, weshalb, warum und vor allem wie? Manch Erwachsener tut sich schwer, diese Begriffe und ihre Zusammenhänge zu erklären.

Dass das gar nicht so schwer ist, bewiesen unlängst die Erzieherinnen der städtischen Kindertagesstätten, als sie auf dem Wochenmarkt die Klimaschutz-Projekte ihrer Schützlinge vorstellten.

Im Vorjahr gestartet, ist das Klimaschutz-Programm für Schulen und Kitas „Aktiv fürs Klima – in Jülich“ erfolgreich angekommen und umgesetzt worden.

Workshops und individuelle Vor-Ort-Beratungen haben Wirkung gezeigt und in Feedback-Veranstaltungen verdeutlicht, dass an allen Einrichtungen das Thema zwar mit unterschiedlichen Mitteln, aber dem gleichen Ziel umgesetzt wurde: Wissen vermitteln und Bewusstsein steigern, um durch CO2-Einsparung das Klima zu schützen.

Wie Kinder das umsetzen, präsentierten die Erzieherinnen der Jülicher Kitas am „Tag des Klimaschutzes“ mit Exponaten und Dokumentationen auf dem Wochenmarkt: Karnevalskostüme und Musikinstrumente aus wertfreiem Material sowie Unmengen gefüllter Wasserbecher, die zeigten, wie viel man spart, wenn beim Zähneputzen der Wasserhahn abgedreht wird.

Vorgestellt wurden Aktionen wie das Klima-Frühstück oder die Kita-Umwelt-Detektive sowie der eigens aufgestellte „Verhaltenskodex“, in dem die Kinder sich zum richtigen Lüften ebenso verpflichteten wie zur Mülltrennung, sparsamen Heizen und möglichst häufigen Radeln zur Kita. „Die Kinder wollen hier auf dem Wochenmarkt die Mitbürger informieren und zeigen, dass das Thema alle großen und kleinen Leute etwas angeht.

Da das eben wirklich kinderleicht ist, soll das die Großen animieren, auch etwas für den Klimaschutz zu tun“, sagte Brita Eberhardt von der Kita „Rappelkiste“ aus Lich-Stein-straß, die sich ebenso wie die Kitas „Unterm Regenbogen“ (Koslar), „Purzelbaum“ (Broich), „Sternschnuppe“ und „Sonnenschein“ (beide Jülich) und „Wilde 13“ (Selgersdorf) beteiligten.

Das Interesse der Passanten beweist, dass das Projekt hilft, den gemeinsamen Willen umzusetzen, weitere Potenziale zum Energiesparen und Klimaschützen zu finden und nutzen. Dabei können sich Bürger, Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft, Bildungseinrichtungen und politische Entscheider einbringen. Weitere Infos www.juelich.de/aktivfuersklima

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