Jülich - Stadtwerke Jülich locken zum „Tag der Energie“

Stadtwerke Jülich locken zum „Tag der Energie“

Von: ptj
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Die Skyline der Nachhaltigkeit bei der Hausmesse der Stadtwerke Jülich. Foto: Jagodzinska
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Am „Tag der Energie“ wird auch gezeigt, „was man nicht sieht, weil es unter der Erde ist“. Foto: Jagodzinska

Jülich. „Das ist wirklich toll organisiert, ich bin ganz begeistert“. So bewertete nicht nur der Jülicher Bürgermeister Axel Fuchs den „Tag der Energie“ der Stadtwerke Jülich (SWJ) auf deren Werksgelände. „Unsere Mitarbeiter haben einen tollen Job gemacht“, sparte auch SWJ-Geschäftsführer Ulf Kamburg nicht mit Lob.

„In liebevoller Kleinarbeit“ hatten Mitarbeiter acht Themenzelte mit etlichen Exponaten gebaut. Durch ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Musik und Unterhaltung führte Moderatorin Katarina Blaß. Die Stadtwerke entstanden in Jülich in Preußischer Zeit, was ein Teilbereich der Ausstellung „das Preußische Jahrhundert“ des Jülicher Geschichtsvereins im Sitzungssaal illustrierte.

Die Stadtwerke Jülich GmbH gibt es seit 15 Jahren. Anlass genug für den Energieversorger, seine breite Leistungspalette zu präsentieren und mit seinen Kernthemen Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit einen Blick in die Zukunft zu werfen. Am Beratertisch informierten Thomas Gremmer und Kollegen über die „eigene Strom-Anlage“ auf dem Dach. Sie beantworteten Fragen zur stromerzeugenden Heizung oder Brennstoffzelle als umweltverträgliche Haustechnik und berieten über dezentrale Möglichkeiten. Wie Gremmer betonte, „wollen wir hier vor Ort ein Stück weit erfüllen, was in der Energiewende vereinbart ist“.

Umweltfreundliche Mobilität

Die kleinen Besucher unterhielt „Stromie“, das Strom-Modell, mit Gesang, Erzählungen und guter Laune. Unter der Überschrift „Grüne Mobilität“ demonstrierten Bernd Bölter und Michael Adams mit der Elektro-Mobilität, aber auch mit erdgasbetriebenen und Hybrid-Fahrzeugen den Beitrag der Stadtwerke zum umweltfreundlichen Autofahren. Das Forschungszentrum Jülich (FZJ) steuerte das alltagstaugliche Elektro-Kleinfahrzeug „Silent-F“ mit Hybridsystem und Methanolbrennstoffzelle zur Hausmesse bei, das in in Kooperation mit der FH in seiner Anwendung getestet wird.

„Wir versuchen, Forschung, Bildung und Partizipation im Dreieck zusammenzubringen“, fügte Dr. Peter Burauel, Leiter der FZJ-Stabsstelle Zukunftscampus, hinzu. Als interessant erwiesen sich auch „Generationen von Stromzählern“, die Guido Hermanns und Frank Pappstein erläuterten – vom Stromzähler der 1960er Jahre mit Münzeinwurf bis hin zum digitalen Verfahren mit Fernablesung.

In einer weiteren Pagode zeigten Mario Netz und Tobias Plum an einem Modell, wie heute Strom, Wasser und Telekommunikation in einem sogenannten „Mehrsparten-Hausanschluss“ vereint werden und hielten Montageanweisungen bereit. Am SWJ-Kabelmesswagen veranschaulichten Werner Sellinghoff, Toni Schmitz und Christoff Hundschede mit funkenspühenden Knalleffekt die Ortung eines unterirdischen Kabelschadens. Sie führten Spannung durch die defekte Leitung. An der Schadstelle löste ein Kurzschluss einen vom Bodenschallmikrofon georteten Knall aus. Zur Verdeutlichung der Entwicklung bei Leitungen hatten sie diverse Kabel aus Schadensfällen im Gepäck.

Wie lecker Jülicher Wasser ist, stellten Anna Axer und Nicole Hagen schließlich an einer Trinkwasser-Theke unter Beweis. Gerne wurde das Nass auf Wunsch auch mit Orangen- oder Zitronenscheiben gereicht. Am SWJ-Mobil begrüßten Ibrahim Güler und Kolleginnen aus dem Kundenzentrum die Besucher. Gerne beantworteten sie Fragen zu derzeitigen Laufzeit-Produkten und gaben Spartipps. Ein gewandter Zauberer auf Stelzen verblüffte Groß und Klein mit seinen Künsten.

Ferner stand ein Shuttle-Bus bereit, interessierte Gäste zu den Führungen mit Andreas Kayser durchs Wasserwerk an der Römerstraße zu bringen. Attraktiv war auch das Kinderprogramm. Neben vielen Spiel- und Spaßangeboten durften die Kids unter Aufsicht eigene Energie- und Wasserforschungen betreiben. Ein Renner im Kinderbereich war ein von den SWJ-Mitarbeitern eigens umgebauter Bauwagen mit Wölkchen-Dekor, der künftig auf dem Freibadgelände aufgebaut wird.

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