Jülich - Stadtbücherei: Kaschluhns Reise durch den Bücherherbst

Stadtbücherei: Kaschluhns Reise durch den Bücherherbst

Von: brs
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Ihre Begeisterung ist ansteckend: Gudrun Kaschluhn stellte kenntnisreich und humorvoll eine lange Liste von 20 neuen Lieblingsbüchern ihrem Publikum in der Stadtbücherei vor. Foto: B. Sylvester

Jülich. Knapp 50 Besucherinnen und Besucher vertrauen offensichtlich Gudrun Kaschluhns Empfehlungen und waren der Einladung in die Jülicher Stadtbücherei gefolgt, um sich ihre „neuen Lieblingsbücher“ vorstellen zu lassen.

Dank der großzügigen Unterstützung des Fördervereins, so ­Bibliothekarin Mirka Reef, sei diese Veranstaltung überhaupt erst möglich geworden. Denn das Budget der Bücherei gäbe solche Lesungen eigentlich zur Zeit nicht her.

„Ich habe ein richtiges Kontrastprogramm heute dabei“, versprach Gudrun Kaschluhn eingangs, denn schließlich sei Literatur unglaublich spannend und vielfältig. Und damit hatte sie nicht zu viel versprochen.

Der Reigen neuer Lieblingsbücher aus ihrem Fundus reichte von Kinderbüchern wie „Luzies verrückte Welt“ von Anna Lott, zu bereits bekannten, neu aufgelegten Werken wie dem Jugendbuch „Eine wie Alaska“ aus der Feder von John Greene hin zu tiefgründigen Romanen für Erwachsene wie der bewegenden Geschichte „Die Mutter meiner Mutter“, geschrieben von Sabine Rennefanz.

Kenntnisreich, humorvoll und immer mit deutlich spürbarer Begeisterung für die vielen Facetten der Literatur nahm Kaschluhn ihr größtenteils weibliches Publikum mit auf eine spannende Entdeckungsreise durch den diesjährigen Bücherherbst.

Unterstützung bekam sie dabei von einigen Teilnehmerinnen des Literaturkreises der Volkshochschule Jülicher Land. So stellte etwa Gisela Majumder „Die Geheimnisse der Welt“ der Autorin Lisa O’Donnell vor: „Ein nachdenkliches, stellenweise sehr witziges, absolut tolles Buch.“

Auch Bettina Schaffmann legte den Zuhörern ein Buch sehr ans Herz. „Wir sind nicht wir“ sei eine ergreifende Familiensaga, in deren Mittelpunkt die Krankheit Alzheimer steht.

Matthew Thomas zeichnet in diesem Roman, der deutlich autobiographische Züge trägt, detailreich nach, was diese Diagnose für eine Familie bedeuten kann.

Insgesamt 20 Bücher standen auf Gudrun Kaschluhns langer Liste, darunter auch zwei druckfrisch erschienene Werke: zum einen „Alle Farben Rot“ von Laksmi Pamuntjak sowie Dorothy Bakers „Zwei Schwestern“.

Ein Teil der Bücher ging im Anschluss an die Vorstellungsrunde als Geschenk in den Fundus der Stadtbücherei über – wer nicht anwesend sein konnte an diesem Abend hat nun also ebenfalls die Möglichkeit, diesen Lesegenuss zu teilen und entdeckt so vielleicht auch sein neues Lieblingsbuch aus diesem Bücherherbst.

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