Linnich - Stadt Linnich geht dem Kanalproblem nach

Stadt Linnich geht dem Kanalproblem nach

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Linnich. Die Stadt Linnich wird der Überflutung der Kernstadt jetzt generalstabsmäßig auf den Grund gehen. Im Werksausschuss wurde die Verwaltung ermächtigt, einen Antrag auf Förderung aus dem Investitionsprogramm Abwasser (IPA) des Landes zu stellen.

Der Stadt als maßgebliche Hilfe steht die Kommunal- und Abwasserberatung NRW, eine hundertprozentige Tochter des Städte- und Gemeindebundes zur Seite.

Dr. Ing. Ralf Togler von der KUA hatte den Ausschussmitglieder dringend geraten, den Förderweg einzuschlagen. Dass Kanäle durch Fremdwassereintrag überlastet werden, sei mittlerweile landesweit „ein Riesenproblem”. Das äußert sich nicht nur hydraulisch, durch Überflutung eben, sondern wirkt sich auch nachteilig auf die Reinigungsleistung der Kläranlagen aus. Um in den Genuss von Fördermitteln zu kommen, sei Eile geboten, so Togler. Noch in diesem Jahr sollte der Antrag gestellt werden, um 2011 im Budget berücksichtigt zu werden, zumal das Programm nur noch bis Ende 2011 befristet ist. Gefördert werden bis zu 50 Prozent der beantragten Maßnahmen.

Das Paket ist umfassend und reicht von der Ermittlung der Fremdwassermenge im Kanalsystem bis hin zum Fremdwassersanierungskonzept. Flankierend empfahl der KUA-Fachmann dringlich eine breite Information der Grundstückseigentümer über Rückstausicherungen, um sich davor zu schützen, dass die Keller überflutet werden. Dies geschah innerhalb eines Jahres gleich dreimal im Bereich Krähwinkel/Mäusgasse.

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