Stadt Jülich soll einen Facebook-Beauftragten benennen

Von: hfs.
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Jülich. Was wollen die Stadtvertreter hinsichtlich eines Facebook-Auftritts der Stadt Jülich? Verfolgte man die Diskussion im Ausschuss für Kultur, Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing, konnte man zu der Auffassung gelangen, dass die Fraktionen aneinander vorbei redeten.

Eigentlich, so hieß es im Beschlussentwurf, sollte die Verwaltungsvorlage – in der letzten Sitzung hatte der Ausschuss die Verwaltung gebeten, eine Variante „Facebook als Litfaßsäule“ genauer zu prüfen – nur zur Kenntnis genommen und dann in den Fraktionen ausführlich beraten werden. Das soll jetzt auch geschehen.

Die von der Verwaltung vorgelegten Ansätze für Anschaffung und Betrieb sowie Personaleinsatz wurden von einigen im Ausschuss aber schlichtweg als „falsch und zu hoch“ angesehen. Aus jeder Fraktion meldete sich nun ein IT-Fachmann, der es besser wusste, der in nur einem Bruchteil der angenommenen Zeit gegenüber dem Ansatz die Mitteilung verfassen und „posten“ würde.

Die Vorwürfe gingen sogar soweit, dass sich „die Frage stellt, ob die Angaben so hoch angesetzt wurden, damit Jülich auf Facebook verzichtet“, so ein „erschrockener“ Detlef Trolek (UWG-JÜL). Er regte an, verstärkt die Homepage der Stadt für Mitteilungen zu nutzen. „Das Litfaßsäulen-Modell brauchen wir in Jülich nicht.“ Dass die Zahlen „übertrieben“ seien, dies bemerkten auch Harald Garding (SPD) sowie Marco Johnen (CDU) an.

Mit begrenztem Aufwand

Tenor: Mit einem sehr begrenzten Aufwand könne man über Facebook ein reines Informationsangebot anbieten. Den Vorschlag der Verwaltung, einmal einen Vertreter einer Fachagentur zu einer Ausschusssitzung einzuladen, wurde nach langer Diskussion abgelehnt. Jetzt, so war man sich einig, wird die Verwaltung beauftragt, eine Person aus ihren Reihe zu benennen, der sich künftig Facebook annimmt, und reine Infos, sozusagen die Mitteilungen aus dem Stadtmagazin, zum Beispiel 1:1 in das soziale Netzwerk postet.

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