Staatssekretär findet Anregungen in Jülich

Von: Kr.
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Schirmerschule_Schuelerfirma
Staatssekretär Dr. Wilhelm Schäffer (l.) besuchte die Schirmerschule Jülich. Er suchte auch das Gespräch mit der Schülerschaft und informierte sich über ihre Schülerfirmen. Foto: Kròl

Jülich. Hohen Besuch in der Schirmerschule: Staatssekretär Dr. Wilhelm Schäffer vom NRW-Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales hatte bereits viel von der Einrichtung und ihrer pädagogischen Arbeit gehört, so dass er sich selbst ein Bild machen wollte.

Die Pennäler und Schulleiterin Beate Wirth-Weigelt samt Kollegium hießen den Gast aus Düsseldorf willkommen. Zudem hatten sich die Bürgermeister Heinrich Stommel als Schulzweckverbandsvorsteher und Wolfgang Witkopp als Vorsitzender der Zwecksverbandsversammlung eingefunden. Kurz stellte Stommel die Schule vor, die 2009 ihre neuen Räume an der Linnicher Straße bezogen hat.

Beate Wirth-Weigelt betonte, dass man sich in den offenen, hellen Räumen sehr wohlfühle und das pädagogische Konzept sich wunderbar umsetzen lasse. Sie erläuterte kurz das Logo der Schule. Der Schriftzug „Schirmerschule” wird eingefasst von zwei großen Toren.

Die Mädchen und Jungen werden entsprechend ihrer Fähigkeiten und des Förderbedarfs bei Eintritt in die Schule abgeholt, begleitet und fit fürs Leben und den Berufsalltag am Ende in die Welt entlassen. Berufsorientierung war bei diesem Besuch ein wichtiges Thema. Umfassend wollte Dr. Schäffer sich darüber informieren, wie dieser Bereich angegangen wird.

Neben dem außerschulischen Angebot wie Berufsorientierungscamp, Infotreff und Aktion „Komm auf Tour” sowie der Möglichkeit zu Praktika werden die Schützlinge im Arbeitslehreunterricht, durch Beratung und die Schülerfirmen „Schirmerlädchen” und „Lieblingsstücke” vorbereitet. Über alles ließ sich der Gast informieren. Stolz zeigten die Jugendlichen Erzeugnisse ihrer Schülerfirmen und legten Wünsche und Hoffnungen für ihre Zukunft dar. An erster Stelle steht ein Beruf, um auf eigenen Beinen zu stehen.

Kurz umriss der Staatssekretär das Konzept, an dem sein Ministerium derzeit arbeitet. „Inklusion” und optimale Förderung lauten dazu zwei Schlagworte. So ist Schäffer zurzeit auf der Suche nach guten Beispielen. In Jülich hat er nun eines gefunden.
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