Jülich - St. Josef-Krankenhauses Linnich informiert über Bluthochdruck und Diabetes

St. Josef-Krankenhauses Linnich informiert über Bluthochdruck und Diabetes

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Fachschwester Claudia Königs, Stationsleiterin Ulrike Reinarz, die Kaufmännische Direktorin Judith Kniepen und Chefarzt Dr. med. Achim Fritz, Ärztlicher Direktor, (v.l.) waren mit der Resonanz auf die Informationsaktion zum Bluthochdruck recht zufrieden. Foto: Michael Borchardt

Jülich. Seinen Blutdruck sollte jeder kennen, denn erhöhte Werte, also eine Hypertonie, spüren Betroffene häufig nicht.

Darauf machten Ulrike Reinarz und Claudia Königs, beide ausgebildete Hypertonieassistentinnen, und Dr. med. Achim Fritz, ausgebildeter Hypertensiologe der Deutschen Hochdruckliga (ärztlicher Direktor und Chefarzt der Sektion Nephrologie/Dialyse) im St. Josef-Krankenhaus Linnich aufmerksam, als sie an einem Infostand das Thema Bluthochdruck und seine Folgen in den Mittelpunkt rückten.

Sie maßen auch gleich den Blutdruck bei den Interessierten. In Gesprächen informierten sie zudem über Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall und beantworteten Fragen, die sich häufig um medikamentöse Blutdrucksenker, Nebenwirkungen und Alternativen drehten.

Ein wichtiges Stichwort ist hier die sogenannte Compliance, also dass Patienten die Medikamente regelmäßig und wie vom Arzt verordnet einnehmen. Außerdem sollen sie regelmäßig, beim Arzt und selbst zu Hause, den Blutdruck kontrollieren. Ernährung und Auswirkungen speziell auf die Nieren waren ebenfalls von Interesse.

Auch zum Diabetes informierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des St. Josef-Krankenhauses alle Interessierten an einem Infostand anlässlich des Weltdiabetestages. Igor Karpukhin, Facharzt für Innere Medizin, Christiane Hubig (Ernährungsberaterin), Marion Straka-Schmitz (Diabetesassistentin DDG), erläuterten zum Beispiel das Konzept im Linnicher Krankenhaus, das zur Zertifizierung „Klinik für Diabetespatienten geeignet (DDG, Deutsche Diabetes Gesellschaft)“ geführt hat.

Die Nebendiagnose Diabetes berücksichtigen die Mitarbeiter/-innen des St. Josef-Krankenhauses im Behandlungsverlauf fachkundig, standardmäßig erfolgt ein Blutzuckerscreening, und entsprechend geschultes ärztliches und pflegerisches Personal überwacht die entsprechenden Patienten bedarfsgerecht.

Ernährungspyramide

Am Infostand konnten die Besucher den Blutzucker messen lassen und erfuhren anhand von Injektionsschablonen, wie man Schwellungen oder Verhärtungen vermeidet, die entstehen, wenn man immer an dieselbe Stelle das Insulin spritzt. Das heißt, es ist zu empfehlen, die Einstichstellen regelmäßig zu kontrollieren und zu wechseln.

Auch die Ernährungspyramide durfte bei diesem Thema nicht fehlen, denn eine ausgewogene Ernährung mit dem richtigen Verhältnis von Getreideprodukten, Kartoffeln, Obst und Gemüse, Milchprodukten, Fleisch, Zucker und Fett ist ein wichtiger Faktor bei der Therapie des Diabetes, neben der Kontrolle des Zuckerwerts und Bewegung. Dies alles unterstützt die Einstellung der Blutzuckerwerte positiv.

Auch beim Diabetes gilt es, Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall sowie Gefäßschädigungen zu vermeiden oder zumindest so weit wie möglich hinauszuzögern.

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