Jülich - St. Jakobus begleitet Kindergarten im Namen

St. Jakobus begleitet Kindergarten im Namen

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Zum 45-Jährigen feierte der Jülicher Kindergarten nicht nur Geburtstag, sondern auch seinen neuen Namen. Er heißt nun „Kindergarten St. Jakobus Auf der Bastion“. Konny Keutmann hielt den Wortgottesdienst. Foto: L. Broderius

Jülich. Luftballons mit Wünschen und Bitten, die aus lauter kleinen Händen in den Himmel steigen – ein Symbol für das, was dem Kindergarten St. Jakobus Auf der Bastion wichtig ist.

„Kinder brauchen Erwachsene für ihre ersten Schritte, die ihnen Freiräume geben, die sie anleiten, ihnen Sicherheit geben. Hier wird gemeinsam Spaß gehabt, aber auch gestritten, dann wieder versöhnt und sich um eine Lösung bemüht. Hier entstehen Freundschaften“, fasste Sandra Caspers, Leiterin des Kindergartens, die Bedeutung des Alltags für die Kinder zusammen, der hier Tag für Tag gelebt wird.

Nun feierte der Kindergarten 45-jähriges Jubiläum und obendrein noch die Namenserweiterung durch den katholischen Zusatz St. Jakobus.

Begonnen wurden die Feierlichkeiten passend mit einem Wortgottesdienst, der von Konny Keutmann geleitet wurde. Zusammen mit Pfarrer Josef Wolff ist er Teil des Fundamentes des Kindergartens und hat unter anderem bei dem Aufbau und der Gestaltung mitgewirkt.

Gemeinsam wurde unter musikalischer Begleitung gesungen und gebetet, es wurden Fürbitten gehalten und immer wieder an eines erinnert: Die Kleinen von heute sind die Großen von morgen, ohne sie geht gar nichts, und es steckt ein ganzes Team dahinter, die Entwicklung dieser Kleinen bestmöglich zu fördern.

Dieses Team setzt sich unter anderem aus der Pfarrei Heilig Geist Jülich (Konny Keutmann und Josef Wolff), dem Elternbeirat (vertreten durch Yvonne Richter), dem Förderverein (vertreten durch Michael Eßer), den Erzieherinnen des Kindergartens und der profinos gem. GmbH zusammen, die neben St. Jakobus Auf der Bastion noch 38 weitere Kindertagesstätten trägt.

Vom Geschäftsführer dieses Trägers, Thomas Pick, stammte auch die Initiative zur Namensänderung. Als letzte der 39 Kindertagesstätten ohne katholischen Zusatz sollte dieser nun zum vorhandenen Namen „Auf der Bastion“ hinzugefügt werden.

Viel überlegt werden musste nicht mehr – schnell war klar, dass es St. Jakobus werden würde. Nicht nur aus dem Grund, dass der Kindergarten auf der ehemaligen St.-Jakob-Bastion liegt, die unter Wilhelm dem Reichen eine Bastion der pasqualinischen Stadtbefestigung ausmachte.

Auch die Bedeutung des Heiligen in Bezug auf die Pilgerschaft traf die Vorlieben des Kindergartens, der schon viele kleine Pilgerwanderschaften mit den Kindern unternommen hat.

„Als ich während des Gottesdienstes sah, wie ein kleines, indisches Kind erst abseits saß und plötzlich beim Vaterunser mit im Kreis integriert war, war es wie ein Symbol des Teilwerdens an der Gemeinschaft, da merkt man, was in diesem Kindergarten gelebt wird“, hob Landtagskandidatin Patricia Peill hervor.

Margarete Esser-Faber, Ortsvorsteherin für den Stadtteil Süd-Ost, stimmte ihr zu: „Es ist immer wieder schön zu sehen, was alles dafür getan wird, Kindern den Raum zur Entwicklung zu geben, den sie benötigen.“

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